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Zwei Straßenbaustellen in Fröndenberg: Zeit einplanen

Die heute (Mittwoch) begonnenen Bauarbeiten des Kreises an der Ostbürener Straße und am Hirschberg in Fröndenberg (Dauer: ca. eine Woche) nötigen den Verkehrsteilnehmern ein bisschen Geduld ab.

Gewisse Verwirrungen erzeugte zumindest heute die Beschilderung. Ein gelbes Umleitungsschild an der Alleestraße kurz vor der Abzweigung Hirschberg weist geradeaus in Richtung Westick. Vor der abgefrästen Auffahrt links zum Hirschberg hinauf stand eine rotweiße Sperrbake – zugleich behauptete aber ein Einbahnpfeil: Hier hinauf geht´s. Nein, es ging auf der Gegenfahrspur hinauf. Doch diesen zweiten Einbahnpfeil erkannte man nur aus der Gegenrichtung rechtzeitig. Vor allem viele ältere Autofahrer fanden sich nicht zurecht – und wendeten kurzerhand mitten auf der Kreuzung, um sicherheitshalber erst einmal zurückzufahren.

Wohl aus guten Gründen schickte die Kreisverwaltung am Mittag eine ausführliche Beschreibung der Straßenbauarbeiten einschließlich der Bitte an die Verkehrsteilnehmer: erhöhte Aufmerksamkeit wahren und Zeit einplanen. Betroffen ist neben dem Hirschberg die Ostbürener Straße. Der Kreis lässt auf beiden Straßen die Deckschicht der Fahrbahnen erneuern, unter anderem für bessere Griffigkeit.

Um Vollsperrungen zu vermeiden, fließt der Verkehr einseitig an der Baustelle vorüber. Der erste, gestern begonnene Bauabschnitt – mit der beschriebenen Schilder-Verwirrung – führt von der Fröndenberger Innenstadt ab Kreuzung Hirschberg / Alleestraße (L673) bis zur Westicker Heide und ist rund einen Kilometer lang. Bauabschnitt zwei liegt im weiteren Verlauf der K24 an der Ostbürener Straße und misst ebenfalls knapp einen Kilometer.

Baustelle Hirschberg Alllee Frö II

Geradeaus, links – oder wie jetzt…? Einige ältere Autofahrer wendeten an der halbgesperrten Abzweigung zum Hirschberg kurzerhand mitten auf der Alleestraße.

Somit reduziert sich der Hirschberg auf den ersten 300 Metern stadtauswärts zur Einbahnstraße. „Der Verkehr aus Fröndenberg kann über den Hirschberg abfließen, der Verkehr in Richtung Stadtmitte wird ab der Straße Im Wiesengrund über den Wiesengrund und die Eulenstraße umgeleitet“, erläutert Kreis-Sprecherin Birgit Kalle, wie´s gedacht ist.

Auf den restlichen 700 Metern regelt eine Baustellenampel den Verkehr aus beiden Richtungen. Doch auch diese Maßnahme schien zumindest bis gestern Mittag noch nicht gänzlich ausgereift: Da die Grünphasen der Ampeln offenbar zu kurz getaktet bzw. ungenügend aufeinander abgestimmt waren, kam es wiederholt zu unfreiwilligen Beinahe-Begegnungen in der Baustelle. Der Gegenverkehr bekam schon Grün, als längst noch nicht alle Fahrzeuge aus der anderen Richtung durch waren, berichteten Autofahrer, die die Baustelle am Morgen durchfuhren.

Bauabschnitt zwei liegt an der Ostbürener Straße zwischen der Einmündung Im Schelk und der Bausenhagener Straße. Auch hier regelt eine Baustellenampel den Verkehrsfluss, Verkehrsteilnehmer aus den einmündenden Straßen muss sich einfädeln, erklärt Birgit Kalle.

Die Bauzeit läuft parallel an beiden Abschnitten und soll etwa eine Woche dauern. Kosten: rund 200 000 Euro.

 

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