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Zwei Grundschulen sollen eine werden: SPD trägt Aus für Nicolaischule mit

Das Aus für die Nicolaischule (Bild re.) ist besiegelt. Die kleinste der drei Innenstadt-Grundschulen sollen mit der zweitkleinsten – der Falkschule – verschmelzen. „Wir tragen den Haushaltsplanentwurf des Kämmerers und seine Vorschläge zur Haushaltssicherung voll mit“, unterstreicht der SPD-Fraktionsvorsitzende Michael Hoffman das Grundsatzergebnis der Klausurberatungen an diesem Wochenende.

Damit trägt die SPD auch den Vorschlag des Kämmerers mit, die Nicolaischule als Grundschulstandort aufzugeben (Rundblick berichtete). Der Erlös aus dem Verkauf (wahrscheinlich ist eine künftige Nutzung als Katharinen-Krankenpflegeschule) soll die gähnend leere Stadtkasse zu füllen.

Falkschule

Mit den zusätzlichen 100 Kindern der Nicolaischule wäre die Falkschule – derzeit 200 Schüler – fast genauso groß wie die Katharinenschule.

Die Schule am Nordring unterrichtet momentan noch knapp 100 Kinder; weniger als ein Drittel der Schülerzahl der katholischen Katharinenschule am Bornekamp. Deren Bestand gilt als gesichert. Insgesamt werde die Zahl der Unnaer Grundschüler aber stetig weiter sinken, erinnert Michael Hoffmann an die demografische Entwicklung und an die eindeutigen Zahlen aus der Schulbedarfsprognose hin.

Für äußerst wünschenswert erachten es die Sozialdemokraten, dass als Erstes die Schulleitungen der Falk- und Nicolaischule selbst miteinander ins Gespräch kommen. „Sie sollen darüber reden“, so Hoffmann, „wie eine Zusammenlegung aussehen und ablaufen könnte.“

(Fotos: Stadt Unna)

 

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