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Zwei BVB-Fans schreiten im Zug beherzt gegen Frauengrapscher ein

Tolle Zivilcourage bewiesen am Mittwochabend (08. März) zwei BVB-Fans auf der Anreise zum Champions League-Spiel gegen Lissabon. Sie schritten beherzt in einer  einer Regionalbahn gegen einen volltrunkenen Frauengrapscher ein.

Gegen 20:00 Uhr auf dem Weg zur Champions League-Begegnung im Signal Iduna Park bemerkten die beiden jungen Männer, wie ein Nordafrikaner mehrere Frauen belästigte. Als die beiden Zeugen, die aus der Türkei und dem Iran stammten, den „Grapscher“ zur Rede stellten, erwiderte dieser nur: „Was wollt ihr? Ich bin Algerier!“ Anschließend schlug er mehrmals mit der Faust auf die beiden Freunde ein. Doch: Er ließ von den Frauen ab.

Am Haltepunkt Signal Iduna Park flüchtete der Täter sofort. Zwei Bundespolizisten wurden von den mutigen Fans über den Vorfall informiert. Daraufhin nahmen diese sofort die Verfolgung auf und konnten den 33-jährigen Mann nach wenigen Metern stoppen.

Bei der Festnahme wehrte sich dieser mit Tritten und Schlägen gegen die die Köpfe der Bundespolizisten. Diese überwältigten den Tatverdächtigen und fesselten ihn.

Gegen den mit 1,6 Promille alkoholisierten Mann wurde anschließend ein Strafverfahren wegen sexueller Belästigung, Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Der in Marl wohnhafte Mann musste den Rest des Tages in der Ausnüchterungszelle verbringen.

Kommentare (14)

  • Rundblick Unna via Facebook

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    Der Link ist neu gesetzt worden, jetzt müsstet ihr problemlos auf die Seite kommen. :-) Der Server ist heute Abend offenbar leicht überlastet.

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  • Lisa Hauptmann via Facebook

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    Richtig so! :-) Respekt an die beiden!

    Finde es aber auch gut, dass die Nationalität der Zeugen genannt wird, damit nicht direkt das Schubladendenken einsetzt! 😉

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  • Angell Klein Kim Sylvia via Facebook

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    Siehst du nicht jeder BVB Fan ist Böse!!
    Gut gemacht Jungs👍

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  • Micha

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    Solche Menschen haben meiner Meinung nach, ihre Rechte verwirkt und sollten im schnellverfahren Verurteilt werden. Von gegenseitiger Achtung keine Spur.Traurige Weltanschauung👎

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  • Marco Simons via Facebook

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    Sehr gut auch wenn es einen aufs Auge gab diesmal wurde auch nicht in einem negativen Punkt die Nationalität der beiden genannt sondern mal positiv 👍

    Leider wird in unserer heutigen Gesellschaft viel zu häufig weggeschaut
    Klar kann nicht jeder beherzt eingreifen das erwartet auch niemand doch man kann sich vereinen und eingreifen

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  • Birgit Rettich via Facebook

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    Ausweisen •ab nach Algerien.

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  • Marc-Oliver Finkel via Facebook

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    Ab nach Algerien mit dem Typen!

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  • Sven Arnt via Facebook

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    Toll, das ist Zivilcourage 👍💪. Vorbildlich.

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  • fürst

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    Der Bericht beweist einmal mehr, daß man differenzieren muß.
    Oft haben Ausländer „mehr Mumm in den Knochen“ als Deutsche – und sie halten auch eher zusammen. Das ist leider (!) so.
    Täuscht aber nicht darüber hinweg, daß wieder einer von „Merkels Gästen“ Täter ist mit einem nachdenklich machenden Anspruchsdenken ( „Was wollt ihr? Ich bin Algerier!“ ).
    Wurde „Merkels Gästen“ bei Einreise Straffreiheit zugesagt oder unterstellen sie eine solche aufgrund bisheriger Erfahrungen mit unserer Justiz?

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  • Christian Nollau via Facebook

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    So und nicht anders zeigt man Solidarität mit der Wahlheimat. Leider hat man viel zu oft das Gefühl, daß solche und ähnliche Taten von „zugereisten Mitbürgern“ tolleriert, oder zumindest durch gemeinsames Wegschauen totgeschwiegen werden. Zum Beispiel wenn es beim Stören von Rettungskräften in Nogo-Areas praktisch keine Gegenpartei gibt. Aber so tut man was für´s Miteinander, und mit den beiden würde ich auch sofort ein Bier trinken. Danke Jungs!

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  • Markus Antonius

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    Was bekäm er daheim für ein solches Verhalten? Die Bastonade: zwanzig Gertenhiebe auf die nackten Fußsohlen. Hier gibt es eine Nacht in der Ausnüchterungszelle und hundert Vollrausche später ein „Nie wieder, du pöser Pursche!‘ vom verständnisvollen Richter.“ Er ist halt in einer anderen Kultur aufgewachsen.“

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