Rundblick-Unna » Zum 25. Mal dreht sich was: Sonntag ist "silberner" Drahteselmarkt".

Zum 25. Mal dreht sich was: Sonntag ist "silberner" Drahteselmarkt".

Auf in den Mai, und – selbstverständlich! – auf zwei Rädern: Zeit also, dass sich wieder was dreht in Unna! Beim 25. Drahteselmarkt in Unna – Silberjubiläum! – dreht sich am kommenden Sonntag, dem 3. Mai, auf dem Alten Markt alles rund ums Rad, das umweltfreundliche Fortbewegungsmittel auf zwei Rädern. Spätestens mit der modernen neuen E-Bikes und Pedelecs hat diese gesunde Art der Fortbewegung auch die ältere Generation für sich begeistert.

 

Bürgermeister Werner Kolter wird die Traditionsveranstaltung in ihrem Silberjubiläumsjahr wie gewohnt um 10 Uhr eröffnen und überleiten zur aktionsgeladenen öffentlichen Versteigerung von Fundrädern: Zum Ersten, zum Zweiten und zum Dritten, hier kommt ab 10.15 Uhr alles unter den Hammer, was rollt und sich im Verlauf des Jahres im Keller des Fundbüros angesammelt hat. Mancher machte schon sein Mountainbike-Schnäppchen für weniger als 20 Euro. Die Ehrung „Drahtesel des Jahres 2014“ nimmt um 12.30 Uhr der ADFC Unna vor, und zwischendurch und danach (bis 16 Uhr) ist auf dem ganzen Markt Fahrradtrödel von Privat an Privat möglich: Am ADFC-Stand gibt´s Musterkaufverträge sowie die Anmeldezettel für den Zweirad-Flohmarkt.

 

Pünktlich zum 25. Drahteselmarkt kann auch der druckfrische überarbeitete Fahrrad-Stadtplan für zwei Euro erworben werden.Die Drahtesel gesattelt und auf zum Frühlingsritt durch Unna – und auch im Zeitalter von Smartphones und Apps ist dazu Kartenmaterial zur Orientierung kein überflüssiges Papier. Denn in den vergangenen fünf Jahren sind viele neue (Rad-)Wege in Unna entstanden, die in der Neuauflage des Fahrrad-Stadtplans jetzt Berücksichtigung finden. Der Fahrradclub ADFC wünschte sich wegen dieser vielen neuen Radverbindungen wegen schon im vorigen Jahr ein Update des Plans, welches die Stadtverwaltung jedoch aus Kostengründen ablehnen musste. Jetzt hat das Land NRW jedoch eine Neuauflage wieder mit 70 Prozent der Gesamtkosten gefördert – daher muss die Stadt nur noch 30 Prozent der 8000 Euro selbst aufbringen und plant die Refinanzierung der Druckkosten durch den Verkaufserlös für die Radlerpläne. (sia)

 

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