Rundblick-Unna » Zeuge will helfen – und wird selbst übelst verprügelt

Zeuge will helfen – und wird selbst übelst verprügelt

Er wollte einem Prügel-Opfer zur Hilfe eilen – und wurde  selbst aufs Übelste verprügelt und mit Tritten malträtiert. Am Hörder Bahnhof ist Samstagfrüh eine hemmungslose junge Schlägertruppe buchstäblich über einen 28-jährigen Dortmunder hergefallen, als dieser einem vorherigen Opfer dieser Gruppe zur Hilfe kommen wollte.

Der 28 Jährige wartete an der Bushaltestelle. Plötzlich sah er, wie mehrere Männer auf einen Einzelnen einprügelten. Der 28-Jährige fasste sich ein Herz und wollte dem Geschlagenen zur Hilfe eilen. Daraufhin ließen die Schläger von ihrem ursprünglichen Opfer ab – und gingen plötzlich gemeinsam auf den Zeugen los.

Die Gruppe trat und schlug brutal auf ihr Opfer ein. Hierdurch ging der junge Mann zu Boden. Trotzdem traten sie weiter gegen den gesamten Körper, insbesondere auch gegen den Kopf.

Währenddessen versuchte noch einer der Täter an das Portemonnaie und das Mobiltelefon des 28-Jährigen zu kommen, was aber misslang. Durch die Schläge und Tritte erlitt der 28 Jährige nicht unerhebliche Verletzungen, verlor u. a. einen Zahn.

Erst als weitere Zeugen dazwischen gingen, ließen die Schläger von ihrem Opfer ab und flüchteten in Richtung Phönix-See.

Noch während der Klärung vor Ort stellte ein Streifenteam drei Verdächtige zwschen 14 und 17 Jahren, die auffällige Blutspuren und Verletzungen aufwiesen. Das Trio stritt jedoch ab, an der Schlägerei beteiligt gewesen zu sein, und wurde nach der Überprüfung wieder entlassen.

In diesem Zusammenhang bittet die Polizei um weitere Zeugen, insbesondere das erste Opfer der Gruppe, die weitere Angaben machen können. Zeugen melden sich beim Kriminaldauerdienst der Polizei Dortmund unter der Rufnummer 0231 132 7441.

Kommentare (5)

  • Helmut Brune

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    Wie ich dieses asoziale Verhalten doch hasse !

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  • fürst

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    „…stritt jedoch ab,…wurde nach der Überpfüfung wieder entlassen…“ So einfach ist das!

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    • Redaktion Rundblick-Unna.de

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      Das ist nicht „so einfach“, die Untersuchungen gehen jetzt weiter.

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  • Onkel Heini

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    „…drei Verdächtige zwschen 14 und 17 Jahren, die auffällige Blutspuren …“

    14 und 17 Jahre alt… hier sollte man über die Gesetzesgebung nachdenken. Es sollte nicht mehr nach dem Jugendstrafgesetz bestraft werden, sondern nach dem Erwachsenenstrafgesetz. Egal wie alt, die volle Härte… Wer so eine Tat begeht, muss mit dem Ableben des Opfers rechnen. Auch wenn er 14 Jahre alt ist…

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  • Mausi

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    Weg mit dem ****, wir brauchen andere Gesetze.

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