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Wochenende voller Gewalt für die Bundespolizei auf Bahnhöfen

Auf ein Wochenende voller Brutalität und Gewalt blickt die Bundespolizei zurück. Die Einsatzkräfte auf den Bahnhöfen waren „zum Teil heftiger Gegenwehr und zahlreichen Angriffen ausgesetzt“, stellt die Pressestelle in ihrer höchst unerfreulichen Bilanz fest. Hier einige Auszüge daraus:

Bereits am Freitagabend wurden Bundespolizisten im Zusammenhang mit der Zweitligabegegnung VFL Bochum – Fortuna Düsseldorf attackiert. Im Hauptbahnhof Bochum wurden Beamte mehrmals mit Pyrotechnik beworfen; ein Fortuna-„Fan“ schleuderte eine Bierdose auf einen Bundespolizisten, die diesen nur knapp verfehlte.

Samstagfrüh (04. März) mussten Bundespolizisten einen 19-jährigen Mann in Essen aus dem Gleisbereich holen. Als der betrunkene Mann aus Guinea die Beamten erblickte, ballte er die Fäuste und griff die Polizisten unverzüglich an. Er konnte überwältigt werden und verbrachte den Rest des Tages im Polizeigewahrsam.

Sonntagnacht (05. März, 03:45 Uhr) leistete ein 15-jähriger Junge aus Unna im Dortmunder Hauptbahnhof heftigen Widerstand, als er wegen seines jugendlichen Alters in eine Jungendschutzstelle gebracht werden sollte. Seine erhebliche Gegenwehr brachte ihn jedoch auch nicht weiter. Er wurde später Mitarbeitern der Jugendschutzstelle übergeben.

Am Sonntagnachmittag wurden Polizeieinsatzkräfte im Hauptbahnhof Dortmund zu einem randalierende Trunkenbold gerufen: Als die Beamten eintrafen, versuchte der 20 jährige Pole die Ersthelfer unentwegt zu treten. Sämtliche Angriffe konnten abgewehrt werden. Der Randalierer verbrachte die nächsten Stunden ausnüchternd in der Polizeizelle.

Kommentare (1)

  • Helmut Brune

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    Unglaublich, wie sehr die Respektlosigkeit zugenommen hat.

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