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Winterleuchten im Westfalenpark

Leuchtende Farben lassen den trüben Winter im  Westfalenpark vergessen. Foto: p:e:w

Leuchtende Farben lassen den trüben Winter im Westfalenpark vergessen. Foto: p:e:w

Was für ein wohltuendes Lichtermeer in der Dunkelheit: Das Winterleuchten im Westfalenpark trotzt der dunklen Jahreszeit mit tausenden von Lichtern, unzähligen LEDs und vielen Projektionen. Ab Samstag, 7. Dezember, jeweils ab 17 Uhr) bis zum 12. Januar 2014 kann man in das farbenfrohe Lichterspiel eintauchen.

Wiesen, Sträucher und Wege werden im kunterbunten Look zu sehen sein. Lichtornamente schmücken die Baumwipfel und faszinierende Lichtobjekte wie die Eimer-Männchen und Gießkannen-Bäume säumen den Weg – allesamt erstmals in Dortmund zu sehen.

Die Natur inspirierte Lichtkünstler Wolfgang Flammersfeld

Lichtkünstler Wolfgang Flammersfeld (F&H Event Company) hat sich in diesem Jahr ganz und gar von der Natur inspirieren lassen. Davon hat der Westfalenpark schließlich reichlich zu bieten! Bäume, Sträucher, Wiesen und Gewässer lässt der Lichtkünstler in allen Farben des Regenbogens erleuchten. Mehr noch: Er gibt der winterergrauten Vegetation bunte Muster, verziert sie mit Licht-Ornamenten oder lässt Lichtobst an den Ästen sprießen. Dazwischen setzt er mit Sonnenfängern und zwei Meter hohen Bouquets aus Laternen blumenähnliche Akzente.

Alles kann leuchten im Westfalenpark. Foto: p:e:w

Alles kann leuchten im Westfalenpark. Foto: p:e:w

Verfremdete Menschen und Tiere

Zur Natur gehören ebenso Menschen und Tiere. Sie sind in Form von Lichtobjekten in die illuminierte Kulisse eingebettet. Klar ist: Ein wenig „künstlerische Freiheit“ hat sich Flammersfeld hierbei erlaubt und die Naturwesen an der ein oder anderen Stelle verfremdet. Das Besondere daran: Alltagsgegenstände werden mit Licht zu neuem Leben erweckt und stellen ein Stück Natur dar.

So bevölkern während des Winterleuchtens rund zehn „Eimermännchen“ den Westfalenpark. Zwei fünf Meter hohe „Gießkannenbäume“ wachsen aus dem Boden. „Diese Lichtkunstobjekte gehören in die Abteilung ‚witzig‘“, sagt  Wolfgang Flammersfeld mit einem Augenzwinkern. Aber das Winterleuchten kann auch anders: Die „Guardians“-Skulpturen des österreichischen Künstlers Manfred Kielnhofer haben eine fast mystische Wirkung.

Huch – die Pferde haben sich vermehrt

Letztes Jahr stand noch eine Handvoll Pferde als Lichtobjekte auf der Wiese des Westfalenparks. Sie haben sich – wie in der echten Natur! – vermehrt. Neu hinzugekommen in der Tierriege sind Elche, Strauße und Einhörner. Das Winterleuchten wächst und gedeiht von Jahr zu Jahr – ganz nach dem Vorbild der Natur!

Lichter gehen um 17 Uhr an, Märchenzelt öffnet für die Kinder

Auf dem Gelände stehen zudem Zelte zur gemütlichen Einkehr und Stände für einen kleinen Imbiss bereit. Ab 17 Uhr gehen die Lichter allabendlich im Westfalenpark an und auch das Winterleuchten-Märchenzelt ist dann für die jüngsten Besucher geöffnet. Der Eintritt für Kinder bis sechs Jahren ist frei. Erwachsene zahlen fünf Euro. Am vorletzten Veranstaltungstag erwartet die Besucher ein zusätzliches Highlight: Mit einem musiksynchronen Höhenfeuerwerk strahlt das Winterleuchten am 11. Januar bis hoch in den Himmel hinein (Eintritt Erwachsene: 8 Euro).

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