Rundblick-Unna » Wieder Polizist bei Einsatz im Dortmunder Norden verletzt

Wieder Polizist bei Einsatz im Dortmunder Norden verletzt

Wieder ist ein Polizeibeamter bei einem Einsatz im Dortmunder Norden von einem hochaggressiven Gesetzesbrecher verletzt worden. Diesmal blieb der Beamte, leicht verletzt, zum Glück dienstfähig. Anders als seine beiden Kollegen, die am Wochenende nach einem eigentlich harmlosen Verkehrsverstoß Opfer einer brutalen Attacke wurden (http://rundblick-unna.de/brutale-attacke-auf-polizisten-einer-der-gewalttaeter-in-unna-geboren-beide-polizeibekannt/)

Bei diesem neuerlichen Vorfall wurden Dienstagnacht an der Mallinckrodtstraße zwei verhinderte Fahrraddiebe nach einem Zeugenhinweis festgenommen.  Die beiden Männer scheiterten an der guten Fahrradsicherung.  Die sofort alarmierte Polizei nahm die beiden Männer vorläufig fest. Die Polizeipressestelle teilt nach der gängigen Sprachregelung den Wohnsitz mit (Datteln) und das Alter (21 und 27 Jahre).

Der 27-Jährige Mann zeigte sich nun mit den polizeilichen Maßnahmen gar nicht einverstanden und leistete heftigen Widerstand. „Er war äußerst aggressiv und schlug während des Transports zur Polizeiwache mehrfach seinen Kopf gegen die Fensterscheibe des Streifenwagens. Zudem versetzte er einem 21-jährigen Polizeibeamten einen Kopfstoß“, schildert der Polizeibericht das Verhalten des Dattelners.

Gegen seine anschließende Fixierung wehrte sich der 27-Jährige so rabiat, dass sich der 21jährige Polizist leicht am Knie verletzte. Der erheblich betrunkene Mann wurde schließlich zur Verhinderung weiterer Straftaten in die Ausnüchterungszelle geschafft. Ins Krankenhaus ging es hingegen mit dem jüngeren Verdächtigen: Er hatte sich schon vor dem Eintreffen der Polizei eine Handverletzung zugezogen und wurde in einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht.

Beide erwartet ein Strafverfahren wegen versuchten Diebstahls, der zweite Tatverdächtige zusätzlich wegen Widerstand gegen Polizeivollzugsbeamte.

Kommentare (29)

  • Helmut Brune

    |

    Meine Güte, was bin ich froh, daß ich nicht in der Ecke wohnen muß. Entsetzlich, was da immer los ist.

    Antworten

  • Susanne Herzog via Facebook

    |

    Hab gestern den ersten Schwarm Zugvögel in Richtung Norden gesichtet. Der Frühling naht. Ist das nicht mal was Erfreuliches? 😀

    Antworten

    • Rundblick Unna via Facebook

      |

      Hach Susanne, das tut gut…! Ja, wir haben weiter unten ja auch schon ein paar frühe Frühlingsblumen auf die Seite gepflanzt 😀

      Antworten

    • Rainer

      |

      Falls Sie Hoffnung trägt, dass es dort besser ist – leider nein, leider gar nicht.
      Malmö (350.000 Einwohner) hat in 12 Monaten 13 Morde zu beklagen.

      Antworten

    • Susanne Herzog via Facebook

      |

      Schön!!! 🌞

      Antworten

  • Hanno

    |

    Langsam wirds für die Politiker schwierig diese No Go Area für die Polizei in der Nordatadt klein zu reden……. eine No Go Area zeichnet sich dadurch aus, dass man sich dort nicht mehr ans Gesetz halten will und die Polizei sich dort nicht mehr sehen läßt. Soweit wäre es noch nicht, sagt man, aber irgendwann will dort kein Polizist mehr Keile einstecken. Da ist das eigene Leben wichtiger, als für die verfehlte Politik den Hals hinzuhalten.

    Antworten

    • Dagmar Kuhn via Facebook

      |

      Das kann nun wirklich nicht die Lösung sein

      Antworten

    • Wunderlich

      |

      Blöd eigentlich, dass eure schwarzgemalte Welt gar nicht existent ist, oder Hanno?
      Da freut sich die Polizei sicher schon, für Enscheidungsträger wie Schild, Dinse und Konsorten den Kopf hinhalte zu dürfen.
      Ach, vergessen … die wollen ja alle nicht entscheiden … nur in der Opposition die Knete abgreifen und ein wenig weiterhetzen, wie bisher.

      Antworten

  • Dagmar Kuhn via Facebook

    |

    Es macht mir Angst, das die Polizei,wenn sie sich offenbar schon selbst nicht schützen kann, erst recht die Bürger auch nicht schützen können…

    Antworten

  • Julia König via Facebook

    |

    Nun mal halblang. Ich wohne in der Nordstadt. Von einer No-Go-Area kann überhaupt keine Rede sein. Diese Respektlosigkeit der Polizei gegenüber ist ein allgemeines Problem und keines speziell der Nordstadt. Das Zusammenleben hier funktioniert zum größten Teil problemlos. Es gibt „Schmuddelecken“, klar, und leider auch ein Drogenproblem. Aber dass man sich als Normalbürger zB. nachts nicht mehr auf die Straße trauen kann, ist großer Quatsch. Wir haben hier gelernt, mit Menschen verschiedenster Herkunft klar zu kommen. Und es funktioniert. Wer’s nicht glaubt, soll’s selbst mal ausprobieren.

    Antworten

    • Stefanus Maxus via Facebook

      |

      Sie bekommen aber keine Provision von der DoGeWo????

      Antworten

    • fürst

      |

      Klar. Solche Polizeieinsätze gibt es auch täglich/nächtlich in Lücklemberg oder Hohensyburg. Alles so völlig normal.

      Antworten

    • Julia König via Facebook

      |

      Stefanus Maxus, nein, im Gegenteil! 😁
      Und Sie? Haben Sie persönliche Erfahrung mit dem Leben in der Nordstadt?

      Antworten

    • Stefanus Maxus via Facebook

      |

      Julia König Mir reicht, was ich da so an fragwürdigen Gestalten und Gammel sehe, wenn ich da mal in der Gegend bin. War früher z.B. ganz gerne mal in der Camera. Aber ich weiß, die Nordstadt besteht nicht nur aus dem Nordmarkt. Aber wohnen wollte ich da trotzdem nicht so unbedingt.

      Antworten

  • Marija Borghardt via Facebook

    |

    Traurig das ,,normale“ und friedliche Bürger weniger Schutz genießt als schlimmste Verbrecher!
    Wird Zeit das Politik sowie Gesetzgebung umdenken und härtere Gesetze erlassen. …….

    Antworten

  • Olaf Lamkowski via Facebook

    |

    Das sind die Intensivstraftäter die unsre Richter immer wieder laufen lassen

    Antworten

  • Nadine Kahn via Facebook

    |

    Weiß schon warum ich nicht mehr da leben will

    Antworten

  • Pe Ter via Facebook

    |

    sagt mal polizei gehts noch ? wird zeit das der herr lange sein amt frei macht, das is doch lächerlich sowas, bis der erste polizist tot is

    Antworten

    • fürst

      |

      Auch der Totschlag an einem Polizisten würde, glaube ich, kurzfristig nichts ändern.
      Ich setze auf Mai und September.

      Antworten

      • Dagmar Kuhn via Facebook

        |

        Ach ja..klar…die afd mit ihren kruden Ansichten wird es dann schon richten

        Antworten

      • Wunderlich

        |

        Und dann?
        Bringt die oppositionelle (wenn überhaupt) Chaostruppe der AfD den Weltfrieden?
        Sie sind echt ein lustiges Kerlchen, Fürst.
        Die kiegen doch schon innerhalb der sektenartigen Partei nichts auf die Kette … wie wollen die das kleinste außerhäusige Problem lösen?
        Erheiternder Beitrag … mal wieder.

        Antworten

  • Mike Donald McLeod via Facebook

    |

    Laut Herrn #Jäger gibt es keine NoGoAreas!

    Antworten

    • Julia König via Facebook

      |

      Gegen die No-Go-Areas in Paris und anderswo sind unsere „Problemzonen“ das wahre Paradies… 😉

      Antworten

    • Wunderlich

      |

      Da sind sich Jäger und Hanno wohl einig, wobei ich bei Hanno den Eindruck habe, dass er das ein wenig bedauert.
      Also, dass es keine No-Go-Areas gibt, nicht, dass er mit dem IM einer Meinung ist.

      Antworten

      • Peter Köhler via Facebook

        |

        An den Wunderlich! Da ist es ja gut, dass nicht Sie sondern die beiden Polizisten diese zwei gut integrierten Mitbürger höflich darum gebeten haben, ihr Auto zur Seite zu fahren. Oder stehen Sie drauf, etwas härter angefasst zu werden. Inklusive Baseballschläger.

        Antworten

        • Wunderlich

          |

          Ach bitte, Köhler,
          ich habe mich nicht zu dem bedauerlichen Sachverhalt, sondern zu den völlig aus der Luft gegriffenen Behauptungen, dass es sich um eine No-Go-Area handelt, geäußert.
          Zu schwer zu verstehen für sie, oder?
          Anders kann ich ihren Auswurf nicht deuten.

          Antworten

          • Peter Köhler via Facebook

            |

            Wunderlich! Es war kein Zufall, dass sich dieser „bedauerliche Sachverhalt“ in der Dortmunder Nordstadt ereignet hat. Aber ihre Sprache hat sie doch wieder verraten. Bei diesem „bedauerlichen Sachverhalt“ ging es um einen massiven Angriff auf zwei Zivilfahnder, die sich als Polizisten zu erkennengegeben haben. Der Mob der sich gegen die Polizisten zusammengerottet hatte, war auch kein Zufall. Hätten die Beamten nicht die Waffe gezogen und wäre keine Verstärkung gekommen, wer weiß was noch passiert wäre. Aber für Sie ist das ja nur ein „bedauerlicher Sachverhalt“. Hier wird ein rechtsfreier Raum sichtbar, der für mich typisch ist für eine Nogo-Area. Auch haben Sie typischerweise einen Vorfall unterschlagen, der sich auch in der Nordstadt ereignet hat. Er war diesem recht ähnlich. Auch da rottete sich nach einen Verkehrsunfall ein sehr zahlreicher Mob zusammen, der die Polizei attackierte. Nur mit massiver Verstärkung konnte die Lage entschärft werden. Aber das ist auch typisch für Sie. Sie blenden solche Tatsachen aus und argumentieren mit Halbwahrheiten . Sie lassen hier ihre blasierten und gehässigen Kommentare ab und versuchen die Glaubwürdigkeit derjenigen zu untergraben, die nicht ihrer Meinung sind. Ihre Argumentation ist unglaubwürdig und einseitig. Von der Art wie Sie diese hier vorbringen mal ganz zu schweigen.

            Antworten

            • Wunderlich

              |

              Echt jetzt, Köhler?
              Was sie unterschlagen sind zig Widerstandshandlungen die NICHT in der Nordstadt stattgefunden haben, sondern an anderer Stelle.
              Auch sehr bedauerlich, dass es passiert, sehr sogar.
              Aber jetzt noch einmal für sie, also in einfachen Worten.
              Es handelt sich NICHT um eine No-Go-Area.
              Erst wenn die Polizei nicht in bestimmten Bereichen einschreitet, dann könnte man das annehmen.
              Wird aber nicht passieren.
              Und dass hier eine Bewohnerin der Nordstadt diese populistischen Behauptungen anprangert, wird von deinesgleichen einfach ignoriert.
              Ohne diese unbegründete Schwarzmalerei hätten die Höckes dieser Welt nichts zu tun.

              Antworten

Kommentieren