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Wie betrunken gefahren: Pkw-Fahrerin (67) mit Handy am Ohr kracht in Gegenverkehr

Wer beim Autofahren eine SMS schreibt, reagiert wie mit 1,1 Promille im Blut. Das ist erwiesen. Deshalb reagiert die Polizei rigide auf Vorfälle wie diesen: Eine 67-jährige Seat-Fahrerin schlingerte am heutigen Vormittag in Hamm auf schnurgrader Strecke in den Gegenverkehr und krachte dort mit einem Abschleppwagen zusammen.

„Es besteht der Verdacht, dass sie während der Fahrt mit dem Handy telefoniert hat“, schreibt die Polizei mit der gebotenen Vorsicht, denn das ist noch nicht vollständig bewiesen. Jedenfalls war die Frau bei ihrer Fahrt stadteinwärts aufgefallen, weil sie auf gerader Strecke immer wieder Schlenker nach links machte – um schließlich in den Gegenverkehr zu prallen. Die 67Jährige musste ambulant im Krankenhaus behandelt werden. Mehrere Zeugen bestätigten, dass sie während der Fahrt ein Mobiltelefon am Ohr hatte. Den Gesamtsachschaden schätzt die Polizei auf fast 8000 Euro.

Die Polizei warnt dringend davor, beim Fahren Mobiltelefone zu benutzen. Wer bei Tempo 50 für zwei Sekunden aufs Handy anstatt auf die Straße schaut, fährt fast 30 Meter im Blindflug. Telefonieren am Steuer ohne Freisprechanlage ist genauso gefährlich wie 0,8 Promille Alkohol im Blut. Wer eine SMS schreibt, reagiert wie ein alkoholisierter Fahrer mit 1,1 Promille.

 

Kommentare (2)

  • Helmut Brune

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    Das stimmt wirklich es lenkt ab. Sogar beim Telefonieren mit Freisprechanlage merke ich, daß auch das noch ablenkt. Entlang der holländischen Autobahnen stehen überall Hinweisschilder auf denen die Verkehrsteilnehmer darauf hingewiesen werden, das Handy nur auf Perkplätzen zu benutzen.

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  • Rundblick Unna via Facebook

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    Und da sieht man mal wieder, wie und wo das enden kann. Andre As. 😉

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