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Wie aus dem Lehrbuch für Taschendiebe: Doch am Ende ging´s in U-Haft

„Wie aus dem ,Lehrbuch für Taschendiebe´„, kommentiert die Bundespolizei nüchtern. Drei Kriminelle erzeugen am ohnehin trubelig vollen Bahnhof ein künstliches Gedränge, um so das Smartphone ihres Opfers zu stehlen. Was vermutlich nicht im Lehrbuch steht: dass Polizeibeamte dabei zugucken.

Bereits im Essener Hauptbahnhof gerieten 2 Algerier (27/30) und ein Marokkaner (17) am Mittwoch ins Visier der zivilen Taschendiebstahlsfahnder. Nachdem sie offensichtlich kein geeignetes Opfer gefunden hatten, fuhren sie im RE 1 nach Dortmund. Im Zug schlug ein Taschendiebstahlsversuch fehl. Daher schlug das Trio dann am Dortmunder Hauptbahnhof zu:

Bereits beim Aussteigen erzeugten zwei der Nordafrikaner ein künstliches Gedränge. Die drubbelige Enge nutzte der 27-jährige Algerier, um das Smartphone eines 44-jährigen Reisenden aus Bremen zu entwenden. Dass sie dabei durch Bundespolizisten beobachtet wurden, registrierten weder die Diebe noch der Mann aus Bremen.

Auf dem Bahnsteig konnte dann auch der Algerier festgenommen werden, der zuvor noch das gestohlen Smartphone unter eine Bank auf dem Bahnsteig warf. Seine beiden Komplizen flüchteten und wurden später im Bahnhofsumfeld festgenommen.

Der Haftrichter schickte die beiden Älteren in Untersuchungshaft, der 17-jährige Marokkaner wurde später aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Gegen alle drei leitete die Bundespolizei jedoch ein Strafverfahren wegen Bandendiebstahls ein.

Kommentare (1)

  • Ute

    |

    Irgendwie braucht man gar nicht nachlesen, was für Landsleute das waren. Zu mindestens 95% ist es immer das gleiche Klientel!

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