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Widerstand gegen Einsatzkräfte auf kritischem Niveau

Bei Großdemos, Fußballeinsätzen ect. gehen Dortmunds Polizeibeamte oft „an ihre Belastungsgrenze oder darüber hinaus“ – zugleich, stellt Polizeipräsident Gregor Lange alarmiert fest, hat die Zahl der Widerstandshandlungen und Respektlosigkeiten im Einsatz deutlich zugenommen und mit 549 Taten den Höchststand der letzten 5 Jahre erreicht.

„Dafür fehlt mir ehrlich gesagt jedes Verständnis“, betonte Lange bei der Vorstellung der Kriminalitätsstatistik 2016. „In nahezu allen Fällen unterstütze ich meine Beamten aktiv in der Verfolgung dieser Taten, indem ich für meine Behörde Strafantrag stelle. Ich fordere für meine hochbelasteten Beamten den Respekt und die Anerkennung ein, die sie als Verteidiger unseres demokratischen Rechtsstaats verdienen!“

Lange begrüßt und unterstützt daher die Gesetzesinitiative, die das Strafmaß in diesem Bereich sichtbar verstärken will. „Der Staat kann es nicht hinnehmen, wenn seine Vollzugsbeamten, Feuerwehrleute oder Notärzte und Sanitäter bei ihrer Arbeit behindert und angegriffen werden. Hier ist ein deutliches Signal der Wertschätzung und Rückendeckung angezeigt.“

Kommentare (2)

  • fürst

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    Da liegt Lange ausnahmsweise mal richtig. Wertschätzung und besonders Rückendeckung (ganz besonders aber politische Rückendeckung) für die Beamten vor Ort sind angesagt.
    Schade, daß Lange nur ein linksroter Sprücheklopfer ist.

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  • Helmut Brune

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    Da muß einfach was geschehen an dem Strafmaß. Die Kuscheljustiz muß aufhören.

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