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Westfriedhof taucht wieder in schimmerndes Lichtermeer

Der Westfriedhof ist ein echtes Kleinod mitten in der Unnaer City. Vom 12. bis 28. September beweist dieses Areal einmal mehr, wie viel „Ausstrahlung“ in ihm steckt. Die „Stadtlichter“ setzen den Westfriedhof und den benachbarten Platz der Kulturen täglich ins Rampenlicht – und das mit ganz neuen, überraschenden Lichtinstallationen.

Die Faszination, die vom Westfriedhof ausgeht, packt auch den Unnaer Lichtkünstler Wolfgang Flammersfeld immer wieder. Gemeinsam mit Reinhard Hartleif und dem Team ihrer F&H Event Company werden sie über zwei Wochen lang ein Lichtszenario zwischen den knorrigen Bäumen, entlang der verzweigten Wege und über den Köpfen der Besucher schaffen. „Um den besonderen Charakter der Location herauszuarbeiten, werden wir diesmal eher dezente Lichtakzente setzen“, sagt Wolfgang Flammersfeld. Die Besucher sollen in eine „Scheinwelt“ geführt werden. Und dafür ist der Westfriedhof tatsächlich wie geschaffen. Für die Illusion zwischen Phantasie und Wirklichkeit werden die Besucher wörtlich „hinters Licht geführt“. Dafür sorgen zig LED-Leuchten, Lampen, Lichtschläuche und Projektoren.

Die einzelnen Lichtkunstwerke, die bei dieser vierten Auflage der „Stadtlichter“ gezeigt werden, sind fast alle neu. So dürfen sich auch die Besucher, die schon in den Vorjahren bei dieser Veranstaltung zu Gast waren, auf viele überraschende Momente freuen. Neuigkeiten sind zum Beispiel der kleine und große „Laternen“, der „Spiegelwürfel“, der „Brinkhoff’s Flaschenbaum“, die „Himmelsleitern“, die „Grabsitzer“ und die „Wiesenlieger“. Erstmals zu sehen ist auch ein Video-Ring, der mit einer Leinwand bespannt ist. Hierauf werden bewegte Bilder projiziert.

Als ganz große Video-Projektionsfläche dient die Fassade von Turrells Skyspace. Hierfür hat Wolfgang Flammersfeld einen neuen Clip produziert, der sich der großen Frage „Was ist Kunst“ widmet. Der Lichtkünstler hat eine ganz „einleuchtende“ Antwort darauf. Sein Credo lautet: „Nichts ist, wie es scheint.“

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