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Werkstatt-Kollegschüler engagieren sich für ein Europa mit Zukunft

„,Pimp my Europe‘ ist ein erster großer Schritt“, erklärte Tobias Dudiziak  vor Abgeordneten im Düsseldorfer Landtag. Gemeinsam mit 6 Jugendlichen vom Werkstatt-Berufskolleg engagiert sich der 17-jährige für das vom Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk e.V. initiierte Projekt. Es geht darum, eine Perspektive für Europa zu schaffen und den konstruktiven Austausch zwischen jungen Menschen und Politikern zu fördern.

Das Ziel: Die Zukunft Europas.

Hier der vollständige Bericht der Werkstatt Unna.

Landtagspräsidentin Carina Gödecke wandte sich in ihrer Begrüßung an die Jugendlichen: „Es ist wichtig, dass Sie hier sind und sich engagieren“. Ein solcher Einsatz sei gerade in Zeiten, in denen die Demokratie und der Zusammenhalt Europas bedroht werden, vorbildlich, betonte Gödecke. Gefahren sieht die Landtagspräsidentin aber nicht nur durch das Erstarken von Populisten und Extremisten, sondern auch durch die Haltung vieler Menschen, die Demokratie als eine Selbstverständlichkeit ansehen und keine Bereitschaft zu zeigen, die Werte der Gesellschaft zu unterstützen oder für sie einzustehen.

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Durch diese Worte bestärkt, präsentierten die Jugendlichen den Abgeordneten aller Parteien im Landtag ihre Anliegen zu den Themen Umwelt, Bildung, Europas Friedenspolitik sowie Flucht und Asyl. Besonders beeindruckt hat das Konzept zum linearen Bildungssystem. In gemeinsamen Workshops diskutierten die Jugendlichen mit den Politikern die Ideen im Detail und entwickelten Perspektiven.

„Das war schon sehr aufregend. Die Politiker waren sehr offen und ehrlich. Vor allem haben sie uns ernst genommen. Wir bleiben weiter in Kontakt“, erzählt Badia Idrissi. Warum sich die Jugendlichen engagieren: „Viele von uns regen sich auf. Gehen aber nicht wählen, weil sie nicht daran glauben, etwas verändern zu können. Hier haben wir die Chance etwas zu tun und die nutzen wir“, sind sich Sascha Westphal und Fabio Decker einig.

Und so geht es weiter:

Im Mai fahren die Jugendlichen zum Abschlusswochenende nach Weimar, um die finale Dokumentation zu erstellen. Im Anschluss daran ist die Teilnahme an einer europäischen Jugendkonferenz in Brüssel geplant. Schulleiter Dieter Schulze ist stolz: „Die Jugend ist unsere Zukunft. Ich möchte, dass die jungen Menschen Politik und Europa verstehen, wählen gehen und mündige Bürger werden. Und das Projekt ist genau der richtige Weg dahin.“

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„Pimp my Europe“ ist ein Projekt des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk e.V. Es wird gemeinsam mit Partnerorganisationen realisiert: ParkHaus Oberhausen, WerkstattBerufskolleg Unna, EJB Weimar, ROOTS & ROUTES Cologne e.V, Jugendamt der Stadt Bochum. „Pimp my Europe“ findet im Rahmen des „Strukturierten Dialogs“ statt und wird gefördert durch das europäische Programm erasmus+ JUGEND IN AKTION. Das Projekt will den Dialog zwischen Jugend und Politik fördern. Die jungen Menschen befassen sich mit den Themen Menschenrechte, Demokratie sowie Europäische Bürgerschaft. Im Anschluss daran stellen sie ihre Ideen den Politikern vor und diskutieren gemeinsam Perspektiven für zukünftige politische Strategien. Die scheinbar „politikfernen“ Jugendlichen sollen die Möglichkeit haben, sich politisch zu engagieren, zum anderen sollen die Politiker die Sichtweise der jungen Menschen kennen lernen und von der gemeinsamen Arbeit mit Jugendlichen überzeugt werden. Mehr auf www.ibb-d.de/pimp-my-europe-gemeinsam-perspektiven-entwickeln

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Kommentare (2)

  • fürst

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    Europa hat keine Zukunft. Und das ist auch gut so.

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    • Wunderlich

      |

      Warum?

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