Rundblick-Unna » Wer verkauft mir ein Piepsen?

Wer verkauft mir ein Piepsen?

Kennen Sie das? Manche Dinge verbinden wir mit Geräuschen. Eier sind fertig, wenn die Eieruhr klingelt, mein Computer ist erst hochgefahren, wenn das Betriebssystem Laut gibt und auch die Kaffeemaschine ruft mich aus dem anderen Raum mit einem wohlig warmen Klingeln. Von Türklingeln gar nicht zu reden.

Und nun bin ich auf der Suche nach einem Geräusch. Es klingt ungefähr so: kkrrrrrrr, tsccccchhhh, düpidüpidü krrrrr, tscchhhh, pieppieppiep, krrrrrrrrrr, tscchhhhh, pieppiep. Und auf einmal ist das Internet da. Genau, es ist das gute alte 56k-Modem, das meinen ersten Computer in den goldenen 90ern mit dem Internet verbunden hat. Stunden hat es gedauert, bis das Foto zu sehen war, selbst Emails abrufen war ein ähnlicher Spaß.

In diese Zeit fühle ich mich nun zurück versetzt: Mein Datenstick, mit dem ich mich gerade mit dem Netz verbinde, bleibt ständig knapp unter der 64K-Grenze. Trotzdem Flatrate, trotz Flatrate für superschnelles Internet.

Obwohl ich ein Sparfuchs bin und nicht bei einem Telekommunikationsprofi zugegriffen habe, wünsche ich mir, dass die den Stick doch mal mit ein paar Lautsprechern ausgerüstet hätten. Ganz kleinen. Krrrrrrr, tscchhhh, krrrrrrrr, pieppiep, tsssssch.

Ich glaube, ich schreibe mal eine E-Mail, vielleicht gibts die da zu kaufen. Sobald ich meine Mails mit mehr als 100Bytes die Sekunde abrufen kann.

 

Kommentare (1)

Kommentieren