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Wegen Terrorgefahren: Ab heute verschärfte Flughafenkontrollen

Wegen der wachsenden terroristischen Bedrohungslage müssen Flugreisende ab heute (7. April) mit längeren Wartezeiten rechnen. Die EU hat Änderungen am Schengener Grenzkodex (SGK) vorgenommen. Konkret hat sie ihn verschärft. Alle Mitgliedstaaten sind von heute an verpflichtet, sämtliche Passagiere beim Überschreiten der Schengen-Außengrenzen umfassend zu kontrollieren: Es ist ein systematischer Abgleich der personenbezogenen Daten und des Reisedokumentes mit dem Fahndungsbestand vorgeschrieben.

Dieser systematische Abgleich gilt künftig auch für diejenigen, die nach EU-Recht Anspruch auf freien Personenverkehr haben, verdeutlicht die Bundespolizei in einer Ankündigung vom Donnerstag.

Durch die Kontrollen sollen sich die Mitgliedstaaten zudem vergewissern, dass die einreisenden Personen keine Bedrohung für die öffentliche Ordnung oder die innere Sicherheit darstellen. „Es ist somit im Interesse der Sicherheit aller Bürger“, unterstreicht die Bundespolizei. Sie schreibt zusätzlich informierend:

‚“Die vorliegende Änderung ist eine Reaktion auf die zunehmende terroristische Bedrohung in Europa, wie sie durch die Anschläge z.B. in Paris, Brüssel und Berlin sichtbar geworden ist. Sie soll zu einem schengenweit einheitlich hohen Kontrollniveau beitragen.

Die Bundespolizei wird alle Anstrengungen unter Berücksichtigung der gesetzlichen Verpflichtungen unternehmen, Auswirkungen auf den Flugverkehr und Wartezeiten für die Reisenden so verträglich wie möglich zu halten.“

Hintergrund:

Am 15. März 2017 wurde durch die Europäische Union per Änderungsverordnung EU Nr. 2017/458 eine gezielte Änderung der Verordnung (EG) Nr. 562/2006 (neu: VO (EU) 2016/399) des Europäischen Parlaments und des Rates vom 15. März 2006 über einen Ge-meinschaftskodex für das Überschreiten der Grenzen durch Personen (Schengener Grenzkodex) vorgenommen.

Die Bundespolizei hat sich anlässlich des bevorstehenden Osterreiseverkehrs in enger Kooperation mit der Flughafengesellschaft, den Airlines und dem Sicherheitsdienstleister auf die naturgemäß hohen Fluggastzahlen vorbereitet, um Wartezeiten auf ein Minimum zu reduzieren. Gleichwohl können Reisende mitwirken, indem sie ihr Handgepäck auf das Notwendigste beschränken und die Vorgaben des Flüssigkeitsverbotes beachten. Gepäck sollte niemals unbeaufsichtigt zurückgelassen werden.

Kommentare (3)

  • luenne

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    gutes timing zum Ferienstart :-)

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  • Helmut Brune

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    Es ist zwar Lästig aber wenn sich hinterher herausstellt, daß es dadurch nachweislich Sicherer geworden ist, ist es ein guter Beschluß. An die Wartezeiten wird man sich gewöhnen.

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  • uschi

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    Es ist nicht zu verstehen dass Eu + die Usa den Krieg wollen und damit die ganze Weltbevölkerung gefährden.fuck Eu!

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