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Wechselnde Einbruchsschwerpunkte: Jetzt gleich zehnmal der Nordkreis plus bewaffneter Kiosk-Überfall

Die Einbruchsschwerpunkte wandern momentan rhythmisch durchs Kreisgebiet. Unna ist – nach mehreren Doppelschlägen vorige Woche – seit drei Tagen verschont geblieben (toi, toi, toi…) – genauso die zuletzt dreimal hintereinander betroffenen Fröndenberger Dörfer.

Dafür suchen Banden seit dem Wochenende wieder massiv den Nordkreis heim. Seit Samstag meldet die Polizei zehn Wohnungseinbrüche allein in Kamen, Bergkamen, Bönen und Werne – fast immer nach dem leidlich bekannten Schema:  Terrassentüren oder vereinzelt Erdgeschossfenster wurden aufgehebelt. Aus Schwerte werden zwei Kindergärteneinbrüche gemeldet und aus der Nachbarstadt Kamen ganz aktuell ein bewaffneter Raubüberfall auf einen Kiosk – Tatzeit Montag, Tatort Nordstadt (Fritz-Erler-Straße).

Zwei Männer bedrohten die Kioskinhaberin mit einer grauen Pistole, forderten Bargeld, bekamen es (laut Polizei „einen geringen Betrag“) und rannten in Richtung Krankenhaus davon. Am Nordring verliert sich ihre Spur.

Beide Täter waren noch jung – 16 bis 20 Jahre alt, klein und dünn; dunkel gekleidet, Skimützen auf dem Kopf und schwarze Schals ins Gesicht gezogen. Beide trugen einen dunklen Rucksack. Hinweise zu verdächtigen Wahrnehmungen bitte an die Polizei in Kamen unter der Rufnummer 02307 921 3220 oder 921 0.

Logo: Polizei NRW / Einbruchsprävention

 

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