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WDR verlegt „Stadtgespräch“ zu Neonazis heute zur Sicherheit ins Studio

Das regelmäßige „Stadtgespräch“ des WDR in Dortmund wird heute (Donnerstag, 18. 6.)  nicht öffentlich in der Bürgerhalle des Rathauses stattfinden. Grund ist das Thema: Neonazis.

Dieses erscheint dem Sender zu heikel, als dass es an einem öffentlich zugänglichen Ort mitten in Dortmund diskutiert werden könnte. „Aus Sicherheitsgründen“, teilt der Sender auf seinem Onlineportal mit, werde es daher heute Abend keine Podiumsdiskussion vor Publikum geben. Statt dessen will der WDR live aus dem Studio senden.

Damit sich Bürger dennoch an der Diskussion beteiligen und Fragen an die Studiogäste stellen können, wird eine kostenlose Hotline geschaltet: 0800 5678555. Gäste beim heutigen WDR-Stadtgespäch zum Thema Neonazis sind Oberbürgermeister Ullrich Sierau, der Präsidenten des Verfassungsschutzes NRW, Burkhard Freier und Professor Dirk Borstel, Politikwissenschaftler an der FH Dortmund.

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