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Vortrag: Asylantrag abgelehnt – zurück zu Zwangsheirat und Unterdrückung?

Ernida und Esmeralda kommen aus Albanien.

In ihrem Heimatland sollten die Mädchen zwangsverheiratet werden. Sie flohen mit ihren Eltern und den kleinen Brüdern nach Deutschland, wo sie ein freies und selbstbestimmtes Leben führen wollten – aber aus dem Traum, der für die meisten von uns selbstverständlich ist, wurde nichts: Der Asylantrag wurde abgelehnt.

Am 12. Mai 2017 berichten Ernida und Esmeralda im Allee-Café in Fröndeberg (Winschotener Straße 2-4), was das für sie bedeutet.

Dem Vortrag „Asylantrag abgelehnt – wieder zurück in die alte Heimat“ schließt sich Sonja Fatma Bläser mit einem Bericht über die gesellschaftlich tolerierte Gewalt in den Familien Albaniens an.

Sie ist Gründerin des Vereins HennaMond e.V., der sich Menschen annimmt, die von familiärer Gewalt, Unterdrückung, Zwangsverheiratung und Ehrenmorden bedroht sind.

Der Vortrag findet um 15:00 Uhr statt.

 

Kommentare (4)

  • Helmut Brune

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    Es ist doch wirklich unsagbar Schlimm, in einem Land zu leben, in dem Menschen die persönliche Freiheit genommen wird. Zwangsheirat u.s.w. passen doch wirklich nicht mehr in die heutige Zeit.

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  • Petter Uhlenbusch

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    „wo sie ein freies und selbstbestimmtes Leben führen wollten“
    allein, da fehlt mir der Glaube….

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  • Petter Uhlenbusch

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    Da muss man dann auch rigoros gegen die Brüder, und die sogenannten „guten Onkels“ durchgreifen. Die sitzen z.B. in Dortmund und koordinieren das Geschäft mit der Prostitution und der Vermittlung.

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  • Markus Antonius

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    Wenn kein Asylgrund besteht (faktisch, nicht gefühlt): ciao, ciao, bambina!

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