Rundblick-Unna » Vorsicht – falscher Polizist Matthias Lorenz ruft an!

Vorsicht – falscher Polizist Matthias Lorenz ruft an!

Die Kreispolizeibehörde warnt vor einem kriminellen Kollegen-Fake! „Mehrere ältere Damen und Herren sind am heutigen Dienstag, 07.03.,  in den Vormittagsstunden von einem Mann angerufen worden, der sich als Polizist Matthias Lorenz von der Kripo Hamm ausgegeben hat“, schildert die Unnaer Polizeipressestelle.  Die Angerufenenen wohnen in Bergkamen. In Hamm selbst grassieren solche Anrufe bereits seit mehreren Tagen.

Die Betrugsopfer heute im Kreis Unna bekamen ebenso wie die Opfer in Hamm das Märchen aufgetischt, bei Ihnen in der Nähe sei eingebrochen worden. Es folgten Fragen nach Wertsachen und weiteren Bewohnern im Haus gestellt. Außerdem behauptete der angebliche Kripo-Mann Matthias Lorenz, dass die Kontodaten der Senioren bekannt wären.

Bei einem weiteren Anruf am gestrigen Tag gab sich eine Anruferin als Mitarbeiter der Landeszentralbank aus. Sie forderte von der Dame eine Nachzahlung. Die Seniorin durchschaute zum Glück den versuchten Betrug und beendete das Gespräch resolut. „Papperlapapp!“ Richtig so!

Die Polizei warnt an dieser Stelle nochmals vor diesen oder anderen Betrugsversuchen. – Geben sie keine persönlichen Daten preis. – Geben Sie auf keinen Falls Kontodaten oder Passwörter weiter. – Melden Sie den Vorfall bei der Polizei.

Weitere Hinweise, wie Sie sich schützen können, erhalten Sie auf der Homepage der Polizei unter

https://www.polizei.nrw.de/artikel__13175.html

Kommentare (9)

  • Nedjat Azemi via Facebook

    |

    lol, informationen über weitere personen im haus sind grundsätzlich vertraulich zu behandeln …..da müsste es schon klingeln …die auskunft hat sich der staatsmann mit dem schlagstock grundsätzlich selbst persönlich vor ort einzuholen ..xd

    Antworten

    • Rundblick Unna via Facebook

      |

      *seufz* Nedjat Azemi, geh mal davon aus, dass die bei solchen rustikalen Herrschaften wie bei dir eher NICHT anrufen, sondern bei lieben, gutgläubigen und arglosen Omis und Opis. :-/

      Antworten

    • Nedjat Azemi via Facebook

      |

      das muss er aber vorher irgendwie in erfahrung gebracht haben…die altersangabe steht soweit ich weis noch nicht im telefonbuch

      Antworten

    • Rundblick Unna via Facebook

      |

      Nein, aber welcher 18 Jährige heißt z. B. Wilhelm? Und welche 20 Jährige heißt „Ännchen“? Die gehen garantiert (auch) nach Namen. Es kriegen gezielt nur Ältere diese Anrufe.

      Antworten

    • Nedjat Azemi via Facebook

      |

      datt is wahr..xd

      Antworten

  • Sven Arnt via Facebook

    |

    Dazu ein Hinweis, sollte man so einen Anruf erhalten, um sich zu versichern, dass man es tatsächlich mit der Polizei zu tun hat, lassen Sie sich den Namen geben, die Dienststelle und Behörde, für die der Beamte arbeitet. Die Rückrufnummer brauchen sie dann eigentlich nicht, auch wenn die angeboten wird. Bei wichtigen Ermittlungen kommt die Polizei persönlich oder man erhält eine schriftliche Vorladung. Wenn Sie Zugang zum Internet haben können sie über die Homepage der jeweiligen Behörde die dortige Vermittlung anrufen und sich wieder mit dem Beamten verbinden oder sich die Durchwahl geben lassen. Die Nummern der Vermittlungen finden sich auch in den Telefonbüchern. Ansonsten ist bei solch verdächtigen Anrufen auch möglich über 110 die Polizei zu informieren. Nicht immer sind es falsche Polizisten die bei Bürgern anrufen, auch die echte Polizei nutzt natürlich Anrufe im Rahmen ihrer Ermittlungen. Und jeder Beamte wird es verstehen, wenn sie die beschriebenen Vorgehensweisen nutzen möchten.

    Antworten

Kommentieren