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A 44 zwei Stunden voll gesperrt – Ein Unfallopfer schwer verletzt

Vollsperrung der A 44 Richtung Dortmund eine Stunde lang, bis zu 10 Kilometer Stau; ein Schwerverletzter im Rettungshubschrauber zum Krankenhaus transportiert, dazu ein Leichtverletzter und 36 000 Euro Sachschaden. Die Bilanz des schweren Unfalls heute Mittag auf der A 44 bei Unna.

Aus bisher ungeklärter Ursache prallte um  12.36 Uhr  in Fahrtrichtung Dortmund der Fahrer eines Audis gegen einen Lastwagen, vermeldet die Polizei. Nach ersten Ermittlungen überholte der 65-jährige Audifahrer aus Dresden auf dem linken Fahrstreifen den rechts fahrenden Lkw. Nach ersten Zeugenaussagen wollte er dann wohl noch kurzfristig auf den Parkplatz „Lüner Grund“ auffahren – doch das misslang gründlich.

Beim Fahrstreifenwechsel prallte der Audi zunächst gegen den rechts neben ihm fahrenden Lkw, geriet ins Schleudern und prallte anschließend gegen die rechten Schutzplanken. Durch die Wucht des Aufpralls knallte der Beifahrer des 65-Jährigen – ein 43- Jähriger aus Dresden – mit voller Wucht gegen die Windschutzscheibe. Er wurde schwer verletzt mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Ob Lebensgefahr besteht, kann die Polizei zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen. Der Fahrer des Audis verletzte sich nur leicht. Der Fahrer des Lkw kam mit einem Schrecken davon und blieb unverletzt.

Während der Landung des Rettungshubschraubers und der Bergung des Schwerverletzten sperrte die Polizei die A 44 Richtung Dortmund für zwei Stunden komplett ab. Nach dem Start des Rettungshubschraubers wurde der Verkehr einstreifig an der Unfallstelle vorbeigeführt. Gegen 14.35 konnte die Richtungsfahrbahn Dortmund wieder komplett freigegeben werden. Hinter der Unfallstelle staute sich der Verkehr zeitweilig bis auf über 10 km zurück.

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