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Vermisste Fröndenbergerin wieder unversehrt zu Hause: Bei langem Spaziergang die Zeit vergessen

Große Erleichterung bei den Eltern und natürlich auch bei der Polizei. Die vermisste Frau aus Fröndenberg, die am späten gestrigen Abend mit einem Hubschrauber und Einsatzkräften der Polizei gesucht wurde,  ist noch vor Mitternacht wohlbehalten selbstständig wieder nach Hause zurückgekehrt. Sie hatte einfach einen langen Spaziergang gemacht, berichtete sie ihren Eltern.

Wie wir am Abend vermeldeten, war die 47Jährige seit dem frühen Nachmittag verschwunden. Als ihre Eltern um 21 Uhr immer noch nichts von ihrer Tochter gehört oder gesehen hatten, alarmierten sie besorgt die Polizei. Diese entschloss sich zu einer sofortigen Suchaktion mit Hubschraubereinsatz. Denn die Vermisste leidet an einer depressiven Erkrankung, weshalb es die Polizei für besser hielt, sofort mit der Suche zu beginnen.

Über eine Stunde kreiste der Helikopter mit eingeschaltetem Suchscheinwerfer tief über Fröndenberg. Im Bereich des Golfplatzes, nicht weit vom Wohnort der Gesuchten entfernt, schwärmten zusätzlich Polizisten mit Taschenlampen aus.

Um 22.15 Uhr wurde die Suche zunächst erfolglos beendet – doch etwas über eine Stunde später, berichtet Polizeisprecherin Ute Hellmann am heutigen Morgen, stand die Vermisste auf einmal wieder heil und gesund zu Hause vor der Tür; so, als wäre nichts gewesen. „Sie erzählte, sie hätte einfach einen Spaziergang gemacht“, berichtet Ute Hellmann. „Am Waldrand von Frömern hätte sie sich auf eine Bank gesetzt und die Zeit vergessen.“ Bei ihrem Spaziergang – der eher zur Tageswanderung wurde – war die 47Jährige überdies von Bekannten gesehen worden. Auch deshalb konzentrierte die Polizei ihre Suche auf das nördliche Stadtgebiet und sparte das Ruhrufer aus.

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