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Verletztes Füchslein von Bundesstraße im MK gerettet

Angefahren und taumelnd mitten auf der Hauptverkehrsstraße hocken geblieben. Liebes Füchslein, da hat du aber Schwein gehabt!

Heute Vormittag (Freitag) wurde der Leitstelle der Polizei im Märkischen Kreis ein verletzter Fuchs auf der B 236 bei Plettenberg gemeldet. Eine aufmerksame Autofahrerin hatte das Fuchskind, das augenscheinlich verletzt war, auf der Fahrbahn bemerkt.

Die Autofahrerin sicherte die Fahrbahn ab und verblieb bis zum Eintreffen der Polizei liebevoll besorgt bei dem kleinen Problemfuchs.

Die Beamten stellten fest, dass das Tierchen keine offensichtlichen Verletzungen hatte, sich jedoch nur so gerade auf den Beinen halten konnte. „Das Jungtier machte einen hilflosen und benommenen Eindruck“, schildert die Polizeipressestelle den bemitleidenswerten Zustand des Fuchswelpen. Die Beamten vor Ort zögerten denn auch nicht und meldeten den kleinen Patienten sofort in einer Plettenberger Tierarztpraxis an.

Der entkräftete Fuchs ließ sich ohne Gegenwehr in den Streifenwagen tragen und fuhr  im Fußraum im Polizeiwagen mit. In einem offenen Karton brachten ihn die Polizisten in die Tierarztpraxis. Dort wurde das niedliche Jungtier von der hilfsbereiten Tierärztin und interessierten Praxismitarbeiterinnen empfangen. Die Tierärztin stellte fest, dass der kleine Fuchs offenbar angefahren worden war: Der arme Kleine habe ein Schädelhirntrauma und einen Schock erlitten.

Zur Erleichterung der Polizisten sicherte die Tierärztin sofort zu, sich weiter um das Fuchsbaby zu kümmern, bis es genesen ist, um es dann zeitnah wieder auszusetzen, damit es zurück zu seinem Bau und seiner Familie findet.

Der zuständige Jagdausübungsberechtigte wurde ebenfalls über die Fuchsrettung informiert.

Kommentare (2)

  • fürst

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    Ich freue mich für das Füchslein und sage in dessen Namen DANKE an alle, die sich so herzlich wie erfolgreich bemüht haben.

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    • Redaktion Rundblick-Unna.de

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      Herzig, nich???

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