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Verkehrsrowdy fährt in Lippstadt beinahe Mutter mit Kind über den Haufen

Extrem unentspannt verhielt sich dieser Autofahrer, der am Samstagabend in Lippstadt fast eine Mutter mit Kinderwagen über den Haufen fuhr – um anschließend noch auf einen anderen Pkw-Fahrer, der korrekt gestoppt hatte, wie ein Beserker loszugehen.

Das Ganze spielte sich kurz vor 19 Uhr auf dem Konrad-Adenauer-Ring ab. Die junge Mutter (21) überquerte mit ihrer 8 Monate alten Tochter im Kinderwagen die Fahrbahn an der Fußgängerampel.  An der Ampel stand ein Pkw und wartete, vorschriftsgemäß.

Als Mutter und Kind gerade auf der Mitte der Fahrbahn angekommen waren,  kam ein Renault auf die Ampel zugerast und heizte links an dem stehenden Pkw vorbei. „Die Frau konnte im letzten Augenblick den Kinderwagen vor dem Auto zurückreißen“, beschreibt die Kreispolizeibehörde Soest diesen höchst brenzligen Moment.

Und was tat der Verkehrsrowdy? Er stoppte seinen Renault, der 47-jährige Fahrer stieg aus, marschierte zu dem wartenden Pkw und versuchte wütend die Fahrertür aufzureißen – dabei beschimpfte er den Fahrer lautstark. Danach setzte er sich wieder in sein Auto und fuhr davon.

Die Polizisten konnten den Fahrer des Renaults aber kurz darauf in einem Wettbüro antreffen. Zu seinem haarsträubenden Verhalten tat er kund, er sei kurz vorher mit dem anderen Autofahrer in Streit geraten. Aha…

Seinen Führerschein ist der aggressive Fahrer nichtsdestoweniger erst mal los, und die Polizei stellte außerdem Strafantrag.

Kommentare (4)

  • Täter-Schutz-Staat

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    Ich kann nur hoffen, daß der Mann seinen Führerschein für 13 Monate los ist und eine Strafe von 2000 Euro zahlen muß. Nach 13 Monaten kann er dann die Eignungsprüfung (Idiotentest) machen. Sollte er die bestehen, dann kann er den Führerschein noch mal machen.

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    • Redaktion Rundblick-Unna.de

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      Das klingt schlüssig und wird hoffentlich so durchgezogen!

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  • hot lipps

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    wenn ich Wettbüro lese ,dann weiss ich welche Nationalität da hinter steckten scheint,bestimmt die mit schwarzen dunklem Haarschopf und braunem Teint.Aber das soll man ja gemäss Pressekodex nicht mehr so formulieren ,dass wäre ja dann auch wieder Diskriminierung.

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    • Redaktion Rundblick-Unna.de

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      Wenn wir derartige Informationen HÄTTEN, WÜRDEN sie auch hier publiziert, hot lipps. Haben wir aber nicht. So ist das.

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