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Verdächtige mit Taschenlampen hinterließen „Gaunerzinken“ an Laternen in Niedermassen

Mit Taschenlampen schlichen Freitag in Herrgottsfrühe – 5:30 Uhr –  in Niedermassen zwei Männer um die Häuser. Eine Anwohnerin der Straße Auf der Bleiche schilderte ihre beunruhigenden Beobachtungen am späten Abend auf Facebook.

Laut ihrem Bericht wurde die Polizei umgehend über die verdächtigen Männer informiert. Das Duo war bereits verschwunden, als die Beamten eintrafen; doch sie konnten noch die Zeichen entfernen, die die Männer an den Straßenlaternen hinterlassen hatten.  Zeichen?, fragt sich die Forumsgemeinde verwundert;  es handelte sich offenbar um sogenannte Gaunerzinken.

Das ist eine Art grafische Geheimsprache, mit denen sich Täter ohne Worte verständigen. Ein Kreuz bedeutet beispielsweise „fromm stellen“, ein Kreis mit einem „X“ heißt „Vorsicht – nicht vorsprechen“, zwei parallele Linien mit drei horizontalen Strichen mittendurch signalisieren: „Hier gibt es Geld“. Mit ähnlichen Zeichen warnen sich die Kriminellen gegenseitig vor Hunden, argwöhnischen Nachbarn oder Videokameras.  Bei diesen – warnenden – Zeichen kann es allerdings auch angeraten sein, sie zur Abschreckung stehen zu lassen…

Generell gilt der Rat der Polizei aber: Verdächtige Zeichen an Laternen oder, schlimmer noch, an der eigenen Haustür sofort entfernen. Bzw. vorab noch die Polizei informieren und die „Zinken“ schnell abfotografieren. Und in den nächsten Tagen besonders wachsam sein.

Gaunerzinken

Beispiele für Gaunerzinken.

 

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