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Verdacht auf Vergewaltigung in DO: 30Jähriger in U-Haft

Er soll eine 31jährige Dortmunderin in seiner Wohnung vergewaltigt haben. Die Dortmunder Polizei hat am gestrigen Dienstag einen 30jährigen Mann festgenommen. Der Flüchtling steht unter dem Verdacht, die Frau am vergangenen Wochenende mit in seine Wohnung genommen und dort sexuell missbraucht zu haben.

Die Vorwürfe sind offenbar schwerwiegend und belastbar genug, dass der Haftrichter bei der gestrigen Vorführung sofort eine klare Entscheidung traf. Er schickte den Festgenommenen in Untersuchungshaft.

Wie die leitende Staatsanwältin Sonja Frodermann gegenüber den Dortmunder Ruhr Nachrichten sagte, lebte der 30-jährige Syrer allein in seiner Wohnung in Dortmund-Marten. Dort soll die Vergewaltigung in der Nacht zu Sonntag passiert sein. Der Festgenomme streite die Vorwürfe bisher ab. Noch zu klären sein wird unter anderem, ob die 31Jährige dem Mann freiwillig in seine Wohnung gefolgt ist und was sich genau später dort abspielte.

Der 30jährige Flüchtling soll als Asylbewerber anerkannt und nicht vorbestraft sein.

Der Anfangsverdacht stützt sich auf die Aussage der Frau, die den Syrer anzeigte. Die Ermittlungen zum Tathergang dauern an.

Kommentare (8)

  • Helmut Brune

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    Da muß man wohl seine Zweifel behalten, bis endgültig geklärt ist, was sich dort wirklich zugetragen hat.

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  • Dagobert

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    Ich bin perplex. Man erhält exakte Information wie „Flüchtling“ und „Syrer“ von der Polizei Dortmund ? War das ein Versehen oder hat ein generelles Überdenken der bisherigen Informationspolitik stattgefunden ?

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    • Silvia Rinke

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      Die Polizei nannte den Flüchtlingsstatus, die Staatsanwaltschaft fügte die weiteren Infos hinzu.

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    • Frandorf

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      Da der Status als Syrer mit Aufenthaltsgenehmigung, vorstrafenlos und allein in der eigenen Wohnung gemeldet, nichts, aber auch garnichts mit dem *bislang* bekannten Tathergang zu tun hat, ist die Bekanntgabe durch die Polizei schon etwas seltsam.

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      • Dagobert

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        Da die Richterin und die Polizei offensichtlich die Nachrichten der letzten Wochen und Monate verfolgt haben, besteht ein ganz elementarer Zusammenhang zwischen dem Flüchtlingsstatus und dem *bislang* bekannten Tathergang der Vergewaltigung. Ergänzend sollte noch geklärt werden, ob es ein marokkanischer Syrer oder ein tunesischer Syrer war.

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  • ketzer

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    Auch für den hier zunächst Tatverdächtigen gilt natürlich die bei uns vorgesehene „Unschuldsvermutung“.
    Eine solche (an-)erkenne ich aber nicht bei der „Dortmunderin“.

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