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Väterarbeit im europäischen Vergleich

Seit September 2012 läuft das Projekt „Väterarbeit im europäischen Vergleich“ im Ev. Kirchenkreis Unna. Diese von der EU-geförderte Lernpartnerschaft hat Männerpfarrer Dirk Heckmann gemeinsam mit dem Väterzentrum Berlin initiiert. Mit dem Schweizer Netzwerk maenner.ch, der polnischen Evangelischen Kirche (Krakau) und der österreichischen Männerberatung Salzburg tauschen sie sich seither über Väterarbeit aus, lernen die jeweils andere Arbeit kennen und vergleichen so, wie ihre Arbeit hinter den Grenzen geschieht. Nach Besuchen in Salzburg und in Aarau in der Schweiz ist nun Stentrop der nächste Ort eines gemeinsamen Treffens. Das Programm Grundtvig der EU gibt hierfür den Rahmen und auch die finanziellen Mittel. Namensgeber ist Nikolai Grundtvig, ein dänischer Schriftsteller und Pädagoge des 19. Jahrhunderts.

Väterarbeit in Kindergärten

Vom 5. bis 7. Dezember lautet das Thema „Väterarbeit in Kindergärten“. Ein Fachtag am Donnerstag eröffnet das Treffen. Hierzu sind neben den Vertretern der Partnerschaftsorganisationen auch Fachkräfte aus den hiesigen Einrichtungen sowie Ehrenamtliche aus der Vater-Kind-Arbeit des Kirchenkreises eingeladen.
Der Fachtag beinhaltet neben einer Vorstellung der Arbeit im Kirchenkreis Workshops zu Erlebnis-, oder Naturpädagogik, zu kreativer Arbeit und eine praktischen Teil in der Küche. Hier wird über Vater-Kind-Aktionen nicht nur gesprochen, sondern gleich auch am Abend ausprobiert, welche Kochkünste die Gäste mitbringen. „Wir stellen unser Konzept der niederschwelligen Väterarbeit vor und sind auf die Rückmeldungen unserer europäischen Partner gespannt“, so freut sich Heckmann auf die Möglichkeit, mit- und voneinander zu lernen.

Am Freitag werden die Erkenntnisse zusammengetragen und diskutiert und dokumentiert. Denn aus den Ergebnissen des gesamten Projektes entsteht am Ende eine Dokumentation, die auch anderen Interessierten zugänglich gemacht wird. Daneben stehen auch noch zwei Ausflüge auf dem Programm: zur Dorfkirche in Bausenhagen geht es mit einer Fackelwanderung und am Samstag besuchen die Gäste die Kettenschmiede in Fröndenberg.

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