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Unnas Kultur unterm Dach der Wirtschaftsbetriebe: Erste Fakten schon geschaffen

Stadthalle, städtischer Kulturbereich sowie das Kulturzentrum Lindenbrauerei unter einem Dach vereint. Und zwischen sich haben sie einen gemeinsamen Geldtopf stehen, aus dem sich jeder so lange bedienen kann, bis der Topf eben leer ist. Befüllt wird der Topf von den Wirtschaftsbetrieben Unna, der WBU. Und deren Chef ist Unnas Kämmerer und 1. Beigeordneter Karl-Gustav Mölle, der nun den strengen Daumen auf den Ausgaben hält.

So mag man sich grob vereinfacht die künftige gemeinnützige Kultur-Gesellschaft vorstellen, die die Kulturarbeit in Unna bündeln, konzentrieren und eben „reorganisieren“ soll. Am Mittwoch nächster Woche, 25. März, gibt´s einen Sachstandsbericht dazu. Noch bevor die Politik der Kultur-gGmbH allerdings zugestimmt oder sie zumindest mal ausgiebig und öffentlich diskutiert hat, sollen schon erste Fakten geschaffen sein. So verlautet aus vorbereitenden Sitzungen, dass die Lindenbrauerei bereits ab Oktober keine Außenveranstaltungen mehr organisieren soll. Darum soll sich fortan allein die Stadthalle kümmern.

Von Zustimmung der SPD-Fraktion zur Kultur-Gesellschaft unter WBU-Ägide ist nach den Erfahrungen der letzten Monate auszugehen, da der Vorschlag von der Verwaltung kommt. Die anderen Fraktionen stecken in den Diskussionen. Große Vorbehalte gegen die Bündelung der gesamten Kultur unter dem Dach der – gewinnorientierten – Wirtschaftsbetriebe taten bereits beim Haushaltsbschluss im Dezember die Grünen kund.

Den „Sachstandsbericht zur Reorganisation der Kulturveranstaltungen in Unna, sowie weitere Verfahrensschritte“ gibt es am Mittwoch, 25. März, ab 17 Uhr im Ratssaal bei einer gemeinsamen Sitzung von Kulturausschuss und Gesellschafterversammlung der Stadthalle Unna – Gesellschaft für Veranstaltungen und Marketing.

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