Rundblick-Unna » „Unnaer im Ersten Weltkrieg“: Heimatfront-Ausstellung endet am Sonntag

„Unnaer im Ersten Weltkrieg“: Heimatfront-Ausstellung endet am Sonntag

Sie sollte ursprünglich am 17. Mai  beendet sein und wurde doch noch einmal um sechs Wochen verlängert.  An diesem Sonntag endet sie nun wirklich. Die Sonderausstellung „In der HEIMAT und an der FRONT. Unna(er) im Ersten Weltkrieg“ im Hellweg-Museum in der Alten Burg ist am 28. Juni zum letzten Mal zu sehen. An diesem Tag bietet das Museum einen zusätzlichen Termin für eine offene Führung an.

Beim Rundgang erläutert die Historikerin Birgit Hartings anschaulich, wie der Krieg das Leben der Zivilbevölkerung in der Heimat veränderte, und gibt anhand persönlicher Dokumente und Ausrüstungsgegenstände Einblicke in das Schicksal von Unnaer Soldaten.

Das etwa einstündige Museumsgespräch beginnt um 15 Uhr. Eintritt und Führung sind kostenfrei.

Auch die Ergebnisse des Schulprojekts „Julius Hövel – Ein Gesicht des Krieges“ sind letztmalig am kommenden Sonntag zu sehen. Schülerinnen und Schüler des Ernst-Barlach-Gymnasiums sind den Spuren des Unnaer Kriegsteilnehmers nachgegangen. Originale Dokumente und Objekte aus dem Besitz von Julius Hövel ergänzen die in Kooperation mit dem Museum entstandene Text-Bild-Dokumentation.

Alte Burg Museum Fenster

Die Sonderausstellung über Unna im 1. Weltkrieg wurde um sechs Wochen verlängert. Unser Bild entstand, als die Fenster noch marode waren – die „Verdunkelung“ durch die Spezialfolie sorgte für unfreiwillige (absurde) Assoziationen mit dem Sonderausstellungsthema. Die Alte Burg hat nun längst wieder schmucke, schöne, neue Fenster. Sie mussten spezialangefertigt werden, deshalb verzögerte sich die Reparaturmaßnahme so lange.

 

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