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Unna will starke Innenstadt bleiben

Gemeinsam haben 24 Städte und Gemeinden im östlichen Ruhrgebiet jetzt ihre interkommunale Zusammenarbeit rund um eine abgestimmte Strategie für den Einzelhandel bekräftigt. Eine der Städte ist Unna. Der Technische Beigeordneter Ralf Kampmann betonte: „Die Fortsetzung der Zusammenarbeit ist ein wichtiger Baustein für die regionale Entwicklung.“

Mit der Fortschreibung des regionalen Einzelhandelskonzeptes bekräftigen die Kommunen eine Selbstverpflichtung, Ansiedlungen von großen Einzelhandelsprojekten miteinander abzustimmen und so zu steuern, dass sie die Entwicklung in den Innenstädten und Stadtteilzentren nicht gefährden. Beteiligt sind die Kommunen Dortmund, Gelsenkirchen, Hamm, Bochum, Hagen, Herne, alle Kommunen im Kreis Unna sowie Teile des Kreises Recklinghausen und des Ennepe-Ruhr-Kreises.

Seit nunmehr 13 Jahren arbeiten die 24 Kommunen im östlichen Ruhrgebiet und den angrenzenden Bereichen zusammen, wenn es um die Steuerung des großflächigen Einzelhandels geht. Das Regionale Einzelhandelskonzept, kurz REHK, hat dabei Vorzeigecharakter in Nordrhein-Westfalen. Das Konzept, das nun durch Ratsbeschlüsse in den teilnehmenden Städten und Gemeinden erneut bekräftigt wurde, legt die „Spielregeln“ fest, die die Mitgliedskommunen sich in punkto Einzelhandel gegeben haben. Konkret wurde u.a. vereinbart, sich gegenseitig über größere Projekte zu informieren und möglichst einen regionalen Konsens über Ansiedlungen im östlichen Ruhrgebiet herzustellen.

Unna ist Gründungsmitglied des REHK

Die Stadt Unna ist dabei Gründungsmitglied des REHK. Der Rat hatte bereits im Oktober letzten Jahres einstimmig die Fortschreibung beschlossen. Die Vereinbarung gilt, sobald Einzelhandelsprojekte eine überörtliche Bedeutung entwickeln, d.h. Auswirkungen auf die Entwicklung in mindestens einer Nachbarkommune zu erwarten sind. Ziel ist es damit, unter dem Motto „miteinander statt gegeneinander“ im Schulterschluss der Kommunen ein abgestimmtes Konzept bei Ansiedlungsvorhaben für das östliche Ruhrgebiet zu erreichen. So sollen z.B. Ansiedlungen „auf der grünen Wiese“ verhindert werden.

Unterstützt und beraten werden die Städte durch die Kreise, die Bezirksregierung Arnsberg, den Regionalverband Ruhr  sowie die Einzelhandelsverbände und die Industrie- und Handelskammern.

Das ursprüngliche Regionale Einzelhandelskonzept von 2001 und die Erneuerung aus dem Jahr 2007 dienten als Basis der jetzigen Fortschreibung, die in den vergangenen zwei Jahren erarbeitet und beraten wurde. Eine Aktualisierung war u.a. aufgrund veränderter Gesetze notwendig geworden.
Das Konzept steht auf der Homepage des REHK (www.rehk-ruhrost.de) zum Download bereit.

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