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Unna will, soll und wird "fahrradfreundlich" bleiben

Unna – eine fahrradfreundliche Stadt? Aber sowas von, findet SPD-Ratsfrau Ingrid Kroll. Und findet – als Mitglied im Fahrradbeirat und selbst begeisterte Radlerin: Unna muss, soll und wird diesen Titel verteidigen!

„Als fahrradfreundliche Stadt muss man stetig die Infrastruktur weiter ausbauen“, weiß Ingrid Kroll, „und das haben wir getan! An vielen Stellen.“ Als Beispiele nennt sie das neue Fahrradparkhaus am Bahnhof (das die SPD ja aus guten Gründen dauerhaft bezuschussen will), dazu die Verbesserung des Radwegenetzes durch sukzessive Lückenschlüsse überall dort, wo noch Lücken klaffen. Zur entschiedenen Verbesserung der Radler-Infrastruktur tragen die neu angelegten Fahrradschutzstreifen an der Hansa- und an der Hertingerstraße bei.

„Barrieren wurden beseitigt, die Schulwegesicherung weiter ausgebaut…“, zählt Ingrid Kroll weitere Maßnahmen auf, mit denen Unna seine Freundlichkeit gegenüber Radlern im vorigen Jahr weiter untermauert hat. In der zweiten Hälfte dieses Jahres soll endlich, wie Straßen.NRW signalisiert, denn der überfällige Radweg zwischen Unna und Kessebüren gebaut werden; wohingegen die Verbreiterung des Geh- und Radwegs in Höhe Zurbrüggen an der Feldstraße bereits so gut wie fertig ist. „Das alles ist natürlich nicht genug“, gibt Ingrid Kroll als Zielparole aus: „Wir wollen und werden weiter daran arbeiten. Denn Mobilität hat verschiedene Dimensionen, die stets im Zusammenhang zu sehen sind und aufeinander abgestimmt werden müssen.“

Bis Ostern muss die Kreisstadt nachweisen, dass sie den Titel „Fahrradfreundlichkeit“ weiterhin verdient – gelingt ihr das, darf sie sich mit ihm weitere sieben Jahre schmücken. Die Verwaltung zeigt sich zuversichtlich, dass die Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Städte (AGFS) zustimmen wird. In dieser AG war Unna übrigens vor über 20 Jahren Gründungsmitglied. (sia)

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