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Unna bleibt sieben weitere Jahre „fußgänger- und fahrradfreundlich“

Dieses Zeugnis gibt’s gleich für die nächsten sieben Jahre – das würde sich mancher Schüler wünschen. Bis zum Jahr 2021 darf sich Unna offiziell als „fußgänger- und fahrradfreundliche Stadt“ bezeichnen.

Der Titel wurde heute auf der Mitgliederversammlung der „Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW“ (AGFS) für weitere sieben Jahre vergeben. Die Verlängerung der Mitgliedschaft bestätigt der Kreisstadt, dass „ihre kontinuierlichen Schritte hin zu einer zukunftsfähigen, belebten und wohnlichen Stadt erfolgreich waren“, schreibt die Stadt.

Die AGFS ist eines der größten kommunalen Netzwerke. Sie versteht sich als Vorreiter moderner Mobilitätspolitik. Alle sieben Jahre müssen die Mitglieder – musste so auch Unna – einen Antrag auf Verlängerung stellen. Nur Kommunen, die den Kriterien der AGFS weiterhin gerecht werden, erhalten die Verlängerungsurkunde und profitieren weiter von den Vorteilen einer Mitgliedschaft.

Diese werden im Einzelnen von der Stadt leider nicht genannt bzw. erschließen sich auch aus der Homepage der AG nicht auf den ersten Blick. Jedenfalls hat der Verein aktuell eine neue Broschüre „Radverkehr in Städten und Gemeinden“ herausgegeben.

72 Kommunen in NRW arbeiten derzeit an den Zielen des Vereins. Bis 2020 sollen es 100 werden.

Fußgänger- und fahrradfreundliche Stadt

Auf dem Bild (Foto: Stadt Unna) von li. nach re.:

Michael Heinze, Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr NRW; Verkehrsplanerin Patricia Reich; stellv. Bürgermeisterin Renate Nick; Planungsdezernent Michael Ott; Christine Fuchs, Vorstand der AG fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise NRW.

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