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Unglaublich: Alkohol getrunken und auf A 45 gewendet – vor den Augen der Polizei

Haarsträubend: Ein 48-jähriger Gelsenkirchener hat Sonntagfrüh auf der A 45 bei Lüdenscheid vor den Augen fassungsloser Streifenbeamter seinen Pkw gewendet – und obendrein zuvor  ordentlich ins Glas geschaut. Das stellten die Polizeibeamte einwandfrei schon allein an der Atemluft des Mannes fest, nachdem sie ihn schnellstens aus dem Verkehr gezogen hatten. Kein weiteres Unheil konnte er auf seiner Irrfahrt anrichten – man schlägt im Geiste drei Kreuze.

Gegen 2.15 Uhr war ein Streifenwagen der Autobahnpolizei auf der A 45 in Richtung Dortmund unterwegs, berichtet die Dortmunder Polizei. An der Anschlussstelle Lüdenscheid bemerkten die Ordnungshüter einen Skoda. Dieser fuhr gerade ebenfalls auf die Autobahn auf. Unglaublicherweise wendete der Fahrer unter den Augen der Polizei sein Fahrzeug auf der Bahn und kam dem Streifenwagen entgegen. Sofort schalteten die Beamten ihr Blaulicht ein und der „Geisterfahrer“ hielt auf dem Seitenstreifen an. Als die Polizisten den Gelsenkirchener zur Rede stellen wollten, kam ihnen schon Alkoholgeruch aus dem Fahrzeug entgegen.

Daraufhin nahmen die Beamten den 48-Jährigen mit zur Wache. Ein Arzt entnahm ihm eine Blutprobe. Seinen Führerschein ist der Mann vorerst los, ihn erwartet jetzt ein Strafverfahren. Nur durch den segensreichen Zufall, dass gerade die Polizeistreife vorbeifuhr, gerieten durch die „Geisterfahrt“ keine Menschenleben in Gefahr.

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