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Unfallfluchten in Unna und Howi – und ja, es werden immer mehr

In der Nacht auf Samstag, zwischen 17:30 und 10:00 Uhr wurde ein schwarzer Ford Focus auf einem Parkstreifen an der Massener Straße in Unna stark beschädigt. Das Fahrzeug war zwischen Ring und Dürerstraße abgestellt, an der linken Seite des Autos wurde ein Schaden von gut 5.000 Euro verursacht.

Gegen 03:00 Uhr nachts hatten Anwohner einen lauten Knall gehört, man entdeckte den Unfallschaden aber erst am nächsten Morgen. Der Unfallfahrer fuhr wahrscheinlich einen blauen Wagen, an dem beschädigten Ford konnten entsprechende Lackspuren gesichert werden.

In Holzwickede wurde ein Toyota Yaris, der an der Rausinger Straße (kurz hinter der Kreuzung Nordstraße) parkte, beschädigt. Irgendwann zwischen 02:00 und 16:00 Uhr am Montag wurde die Fahrerseite des Wagens im hinteren und seitlichen Bereich stark beschädigt, der Schaden wird auf 3.000 Euro geschätzt. Der Verursacher verschwand.

 

Immer mehr Fahrerfluchten?

Das stimmt tatsächlich. Laut einem Bericht des ACE (Auto Club Europa) aus dem Jahr 2014 gibt es immer mehr Unfallfahrer, die sich unerlaubt vom Unfallort entfernen. Pro Jahr gibt es mehr als eine halbe Millionen Anzeigen wegen Fahrerflucht, jedoch gibt es auch eine hohe Dunkelziffer, denn nicht jede Tat wird auch angezeigt oder bemerkt.

Eine bundesweite Statistik gibt es bislang nicht. Unfallfluchten mit Personenschaden werden eher aufgeklärt, als die mit reinem Sachschaden – bei letzteren handelt es sich immerhin um gut 95% aller Fahrerfluchten.

 

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