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Unfallfahrer (22) schockiert: Pkw-Fahrer fährt an komplett zerstörtem Unfallwagen einfach vorbei

Aus diesem vollkommen zerstörten Paketdienst-Kastenwagen versuchte sich der 22 jährige Fahrer Freitagnacht nach einem heftigen Unfall hinter Werl mit Mühe zu befreien – und währenddessen fuhr an dem Wrack ein anderes Auto vorbei, und der Fahrer minderte noch nicht einmal seine Geschwindigkeit, sondern fuhr einfach weiter.

Dieses Erlebnis schockte den 22 jährigen Paketlieferfahrer sehr, der den Unfall auf einer Landstraße in Richtung Sönnern baute. Etwa 400 Meter vor der Orteinfahrt kam er in einer leichten Linksurve nach rechts von der Fahrbahn ab, prallte gegen zwei Straßenbäume, durch die Berührung kippte das Fahrzeug um und wurde, siehe Foto, völlig demoliert. Wie durch ein Wunder blieb der junge Fahrer unverletzt.

„Die unterlassene Hilfeleistung hat den 22-Jährigen mehr geschockt als der Unfall“, stellt die Polizei fest. Sie sucht jetzt nach diesem Autofahrer oder der Autofahrerin. Diese/er sollten sich mit der Polizei in Werl in Verbindung setzen. Telefon: 02922-91000.

(Foto: Polizei Kreis Soest)

Kommentare (22)

  • Heiko Blitz via Facebook

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    Als ob der sich freiwillig meldet, er weiß was ihm blüht 😉

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  • Bianca Wurthmann via Facebook

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    Da hält man doch an und hilft, dafür hat man immer Zeit….

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  • Claudia Adolf via Facebook

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    Jeanie Holzkopf

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  • Jutta Brodowski via Facebook

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    Das ist schon eine komische Situation. Man überlegt tatsächlich, was und wann das passiert ist. Man sollte erst die Polizei und die Feuerwehr anrufen und dann aussteigen.

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    • Axel Schrader via Facebook

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      Und Feuerwehr und Polizei brauchen 10 Minuten, was dann? Sitzen bleiben und warten? Unfassbar !!!!

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    • Jutta Brodowski via Facebook

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      Nein! Aber erst mal vergewissern, ob das Unfall Fahrzeug schon gemeldet wurde, wenn nicht, Unfallfahrzeug absichern und erste Hilfe leisten. Ist doch klar!

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    • Andre Sander via Facebook

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      Man muss sich nicht in Gefahr bringen. Das wichtigste und mindeste ist der Notruf. 10 min sind schon übertrieben, aber ich verstehe was sie meinen. Man muss Situationen für sich selbst bewerten.

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  • Bettina Ruggiero via Facebook

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    Nein , ich fahre nicht vorbei ! Habe vor 2 Jahren 3 Menschen , die bei Glatteis frontal gegen einen Baum gefahen sind geholfen und die waren bestimmt froh , das jemand geholfen hat.

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  • Sabine Drache via Facebook

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    ich finde es schlimm das man, vorallem als frau, heutzutage bei so einem unfall vorher genau überlegen muß …..“ ist da wirklich jemand in not oder ist das fingiert um den hilfeleistenden zu überfallen..“ leider liest und hört man zuoft das hilfeleistende, egal in welcher situation, überfallen, ausgeraubt oder gar vergewaltigt werden. sind die eigenen ängste dann so schlimm??? allerdings finde ich, wenn ich mir selber unsicher bin, rufe ich auf jeden fall hillfe !!!

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  • Heike Lohrmann via Facebook

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  • Bine Pröbe via Facebook

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    Ich habe mal auf der Autobahn für jemanden angehalten, der offensichtlich in einer Notlage war, weil er total außer sich den Autos zugewunken hat. Er kam zu meinem Auto und sagte, das er lediglich kein benzin mehr habe. Mein Angebot, ihm Benzin zu besorgen schlug er aus, er wollte bares. Daraufhin habe ich angst bekommen, habe die Fenster und Türen geschlossen und bin weiter gefahren. Seitdem halte ich nicht mehr an, wenn jemand am Straßenrand steht und ich nicht eindeutig erkennen kann, das er einen Unfall hatte. In diesem Fall war es aber mehr als offensichtlich, das der Fahrer dringend Hilfe benötigt und aus dem Grund hätte ich definitiv angehalten, den Notruf gewählt und geschaut, ob in irgendeiner Form Hilfe leisten kann und wenn es nur darum geht, die unfallstelle abzusichern und bei ihm zu bleiben, bis die einsatzkräfte eintreffen.

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  • Silke Menze via Facebook

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    Ja, es ist schon traurig, ich selbst habe die Erfahrung gemacht. Ich wurde in einer Unterführung von einem LKW angefahren, war mit dem Fahrrad unterwegs, die nachkommenden Autos, sind um mich herum gefahren und keiner hat mir geholfen. Zum Glück haben sie mich nicht tot gefahren. Ich war damals 16 und lag bewusstlos stark blutend mit mehreren Knochenbrüchen halb auf der Straße und halb auf dem Gehweg.Es ist nie einer von denen erwischt worden.

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  • Daniela Ki via Facebook

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    Muss ein schlimmes Gefühl sein , wenn man sich schon selbst nicht traut dann wenigstens Hilfe rufen

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