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Uhr, Duden, Visitenkarte

Ein iPhone 5 in Unna, dessen Ladebuchse und/oder Kabel kaputt ist. Der Besitzer baut deshalb Ladekonstrukte, um das Handy aufzuladen. Foto: Tobias Kestin

Kompliziert, aber es lädt. Foto: Tobias Kestin

Wir Jungs sind Bastelkinder. Ich mag Legos immer noch, ich mag das Display vom Handy selber wechseln, ich mag an Internetseiten rumbasteln. Aber das ist erstens teuer (Lego-Unimog), aufwändig (CSS, PHP!) oder einfach bescheuert (Handy fallen lassen).

Aber Apple hat es geschafft, mir eine einfache Möglichkeit zum Basteln zu geben: Die Ladebuchse meines Handys und auch das Kabel sind nach nicht mal einem halben Jahr nicht mehr optimal. Einfach einstecken und aufladen war einmal. Wenn ich mein Telefon laden will, dann ziehe ich das Kabel von der Steckdose auf den Schreibtisch über einen Duden und meine Uhr in das Handy, das halb auf einer Visitenkarte liegt. Dann lädt es.

Oder ich fahre einfach Auto. Denn im Zigarettenanzünder funktioniert es ganz wunderbar. Aber da geht das Kabel von der Mittelkonsole über die Schalter hoch in die Navi-Halterung in das Handy.

Zuhause benutze ich übrigens meinen Lego-Unimog, durch den ich geschickt das Kabel fädel, bis das erlösende „Pingping“ aus dem Handy kommt.

Am Laptop wickel ich das Kabel einmal untenrum, dann entlang des Monitors in die Buchse. Funktioniert auch.

Sicherheitshalber habe ich jetzt ein Zehn-Meter-Kabel bestellt. Wäre ja gelacht, wenn mein Handy nicht mehr lädt, weil ich es nicht aus dem dritten Stock aus dem Fenster hänge, um den Laternenpfosten wickel, um den Sattel binde und am Schluss mit einem Seemannsknoten an diesem netten Passanten fest mache, weil er gerade genau richtig steht.

Die Liebste hat mir übrigens empfohlen, mir einfach ein neues Kabel zu kaufen. Verrückt. Aber die ist ja auch kein Junge.

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