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Übler Betrug auf Facebook mit Ausweiskopie

Auf einen dreisten Betrüger im sozialen Netzwerk Facebook ist eine junge Frau aus Soest hereingefallen. Die Polizei warnt ausdrücklich vor Nachahmung.

Die Soesterin wollte über ihre Facebookseite Konzertkarten kaufen. Der angebliche Verkäufer verlangte eine Kopie ihres Personalausweises, die sie ihm elektronisch übersandte. Das hätte sie besser gelassen.

Denn zum Kauf der Tickets kam es nicht mehr – statt dessen wurde mit der Ausweiskopie Schindluder getrieben. Mehrfach schon hat ein Unbekannter (vermutlich der Empfänger der Kopie) unter Vorlage des Ausweises Konzertkarten betrügerisch erworben, aber natürlich nicht bezahlt.

Die junge Frau meldete den Fall bei Facebook – woraufhin der Betrüger den Spieß umdrehte und die Sperrung des Accounts der Soesterin beantragte. Und damit hatte er Erfolg – der Internetriese sperrte den Account. 

Jetzt hat die junge Frau jede Menge Stress, denn es haben sich schon mehrere zornige Betrugsopfer bei ihr gemeldet, die „ihr“ (natürlich statt dessen dem unbekannten Betrüger) Konzertkarten geschickt haben, aber auf dem Geld dafür sitzen geblieben sind. Deswegen fühlen sie sich (aufgrund der Ausweiskopie) nun von der Soesterin betrogen.

Und diese kann selbst momentan nicht auf ihren eigenen Facebook-Account zugreifen, da er weiterhin gesperrt ist..

Die Polizei rät zu diesem üblen Fall, in dem weiter ermittelt wird, im Prinzip nur eins – dies aber eindringlich: Niemals persönliche Daten an Unbekannte weitergeben! Weder über das Internet noch am Telefon oder persönlich.

Kommentare (2)

  • Mike

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    § 20 PAuswG, Scans des Personalausweises sind verboten, wer so sensible Daten einfach so weitergibt an Unbekannte, dem ist nicht mehr zu helfen.

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    • Redaktion Rundblick-Unna.de

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      Seufz. Es müsste Social Media-Kunde in der Schule geben.

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