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Tuner- und Raserkontrolle in DO: Für einige war an Ort und Stelle Endstation

Einschlägige Ergebnisse präsentiert die Dortmunder Polizei nach einer weiteren Tuning- und Raserkontrolle am Wochenende. Bereits am Freitagnachmittag wurden im Stadtgebiet zahlreiche getunte Fahrzeuge festgestellt, die äußerst kreativ und natürlich illegal technisch verändert waren.

9 von 45 kontrollierten Pkw wurden einem Gutachter vorgeführt – Ergebnis: Fahrt zu Ende – Autos wegen technischer Mängel stillgelegt. Manipulierte Auspuffanlagen, unzulässige Rad-Reifenkombinationen, Tieferlegungen bis knapp vor der Bodenberührung, Chiptuning bis zu Auffälligkeiten an der Bremsanlage…  praktisch alles, was nicht zulässig ist, war vertreten.

Neben den Anzeigen, den Gutachterkosten und der Erlöschung der Betriebserlaubnis hatten die Fahrer und Mitfahrer auch noch für einen geeigneten Rücktransport oder einer Übernachtungsmöglichkeit zu sorgen. Denn sie waren zum großen Teil extra nach Dortmund angereist, um an einer Comedy-Veranstaltung zum Thema „Tuning“ teilzunehmen und hatten dafür weite Anfahrten aus z. B. Schlüchtern, Bad Hersfeld, Göttingen, Balingen, Feldatal und Salzkotten auf sich genommen.

Bei vielen weiteren Fahrzeugführern führten die Polizeibeamten verkehrserzieherische Gespräche, um sie für die Gefahren solcher Tuning-Experimente zu sensibilisieren.

Die Resultate bei den Tempokontrollen:

– Zahlreiche Fahrer waren zu schnell;

– als Spitzenraser glänzten innerorts ein 25-Jähriger VW Fahrer mit 80 km/h, ein 35-Jähriger mit 79 km/h in einem Renault und ein 40-Jähriger mit 78 km/h in einem VW.

Ein 25-jähriger Dortmunder fiel den Polizeibeamten final gleich zweimal ins Auge: zunächst auf Phönix-West, als er mit einem Motorrad das Anlieger frei-Gebot missachtete (Verwarngeld) und einige Stunden später, weil er verbotenerweise auf dem Ostwall in die Nebenfahrbahn, die sogenannte „Boxengasse“, einfuhr. Diesmal mit einem Pkw. Er zahlte erneut ein Verwarngeld.

Kommentare (2)

  • Irina Müller

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    Die Straße ist dafür da, dass Menschen und Gegenstände von hier nach dort kommen. Damit dabei niemand zu Schaden kommt, gibt es Regeln, von Höchstgeschwindigkeit bis Lärmbegrenzung, die alle einhalten müssen. Wenn ich lese, dass nur 9 von 45 getunten Kfz stillgelegt worden sind, kommt mir das wenig vor. Ich vermute, alles was Lärm macht, wurde nicht geprüft. Aber auch Lärm schadet der Gesundheit der Anwohner, per Herzinfarkt und Schlaganfall kann man daran schwerst erkranken oder sterben.

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    • Redaktion Rundblick-Unna.de

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      Das ist zweifellos richtig, Irina Müller. Stillgelegt wurden tatsächlich „nur“ 9 Fahrzeuge, es hagelte allerdings OWI-Anzeigen und es gab auch viele Verwarnungsgelder.

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