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Türen öffneten nicht: Passagiere saßen 90 Minuten in S-Bahn fest

 

Anderthalb Stunden sollen S-Bahn-Passagiere der S 4 in Richtung Dortmund – darunter viele Schüler – heute Nachmittag am S-Bahnhof in Massen festgesessen haben: Weil die Bahn im Bereich des Bahnsteigs einen technischen Defekt hatte, ließen sich die Türen nicht öffnen, schilderte uns ein Leser. Weder elektrisch noch per Hand.

Der Notfallmechanismus habe nicht ausgelöst werden können, berichten Betroffene über die sozialen Netzwerke. Viele Schulkinder – unter anderem Kinder der Werner von Siemens-Gesamtschule Königsborn – seien in der S-Bahn regelrecht gefangen gewesen. Einige hätten unter Platzangst gelitten, wird geschildert.

Zu erregten Diskussionen führte dabei nicht die Wartezeit von 90 Minuten, sondern der Umstand, dass der Notfallmechanismus offenbar nicht funktionierte – und damit eine wichtige  Sicherheitsvorkehrung nicht gegriffen hat.

Die Deutsche Bahn konnten wir am Abend für eine Stellungnahme nicht mehr erreichen.

Update: Die Stellungnahme der Bahn von Freitagmorgen: http://rundblick-unna.de/defekte-lok-sorgte-fuer-90minuetige-s-bahn-panne-tueren-blieben-aus-sicherheitsgruenden-zu/

 

 

Kommentare (6)

  • Helmut Brune

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    Die Platzangst kan man sich vorstellen und wenn erst mal einer anfängt zu schreien, folgen Andere vonselbst. Da wird die Bahn einiges zu erklären haben.

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  • Bozena Zaborek via Facebook

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    Ricardo Zaborek

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  • Heike Alter via Facebook

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    Der Notfll-Mechanismus hat nicht funktioniert . Mein 12-jähriger Sohn saß auch in der Bahn.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Es haben noch zwei weitere Leser so geschildert. Wir fragen morgen bei der Bahn nach, was da passiert ist. Alles Gute dem Filius auf den Schreck.

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    • Heike Alter via Facebook

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      Erst einmal DANKE ! Nach der Notfall-Ambulanz im Krankenhaus geht es ihm scheinbar wieder ganz gut… er war sehr ruhig und nachdenklich und sehr anders als sonst… habe den „Bericht“ von ihm auch nur in Etappen erfahren. Vor allem wünsche ich den Kids die auch in dem Zug saßen und Angst hatten (einige haben auch geweint) , dass es ihnen wieder gut geht ….

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  • Jama To via Facebook

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    Notfall Übungen wie bei der Feuerwehr! Für das Personal wäre es sehr gut! Nur in den Zeiten wo ich bei der DB gearbeitet habe, wahren Wir eingewiesen! In Notfall die Fenster Scheibe mit daneben stehenden Werkzeug zum zerschlagen! Da ich jetzt noch immer oft mit dem DB fahre, weiss ich das diese Hammer noch immer neben dem Notfenster steht! Es soll mal nachgedacht! Warum keiner von Erwachsene eingefallen sei diese zum benutzen? Spätestens bei Führerschein wird uns bei der Erste Hilfe Kurs einiges beigebracht! Es wäre also notwendig das Wir alle die eine Führerschein haben oder nicht sich mal wieder mit solchen Sachen beschäftigen! Und es ist auch von Gesetzgeber erlaubt solche Befreiung Maßnahmen zur Durchführen! Mechanismen kann mal versagen! Zum Beispiel! Wenn keine Stromversorgung durch???? gewährleistet ist! Funktionen Notruf ist immer noch machbar! Ich frage mich, wie hätten wir Menschen reagiert wenn es Feuer gegeben wäre? Wir alle sind bei solchen Fällen gefragt! Wir alle leben in einem Schein Leben! Sind nicht mehr auf wirkliche Leben vorbereitet! Wir alle sitzen in unserer Ecken und Spielen! Werden von Scheinleben beherrscht! Gott sei Dank! Es ist keine Unfall oder Katastrophe gewesen! Aber sollten Wir alle nicht spätestens jetzt Uns fragen! Wie weit sind Wir auf Leben vorbereitet? Schuld Zuweisung! Das kann man ja! Erklärung suchen! Das auch! Aber in wahren Leben ist so das Defekte auftreten! Es ist nicht so das jeder Tag so was passiert! Statt Schuld zuweisen wäre es vielleicht Sinnvoller uns mit wahren Leben zu befassen! Und unsere Kompetenz zu überdenken! Wäre eine Möglichkeit solche Übungen zu machen! ……

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