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Traumhafter Stadtfeststart: Kirche rollt den nagelneuen Teppich aus

Kirchplatzeröffnung Stadtfest Unna

 

 

 

 

 

Dem Stadtfestpublikum den Teppich ausgerollt – buchstäblich, nur dass dieser Teppich nicht rot ist, sondern freundlich hell-beige und damit perfekt zur Farbgebung des allen beherrschenden, mächtigen Interieurs passt: der denkmalgeschützten evangelischen Stadtkirche. Einen traumhaften vorgezogenen Stadtfestbeginn hat Unna am frühen Abend erlebt.IMG_2546IMG_2546Und feiert weiter bis in spät die Nacht hinein. Denn die Evangelische Kirchengemeinde eröffnete 20 Stunden vor dem offiziellen Stadtfeststart ihren neu renovierten Kirchplatz, womit ein willkommener Anlass geschaffen war, die 100-Stunden-Megaparty zur Abwechslung einmal wieder bereits am Donnerstag starten zu lassen. Unna war begeistert. Man strömte in Scharen schon am frühen Abend zur Kirche herbei – herrliches Spätsommerwetter, Fröhlichkeit und Ausgelassenheit allerüberall bei Winzerwein und kleinen Köstlichkeiten – einfach ein traumhafter Abend. „Herrlich. Perfekt!“ hörte man begeistert, wo man hinhörte. „Für diesen zusätzlichen vierten Tag brauchen wir schon immer einen besonderen Anlass“, erklärte Stadtmarketingchef Horst Bresan, wieso solche Frühstarts die Ausnahme von der Drei-Tages-Regel bleiben müssen. Der Aufwand allein schon für Bühnentechnik und -equipment – Cantus Brutalis, die Barden mit Bart, heizten ab 20.30 Uhr ein – sowie die ganzen organisatorischen Vorbereitungen sei schon beträchtlich; zumal sich auch das gastronomische Angebot bereits fix und stadtfestfertig rund um den Kirchplatz ausbreitete. Einschließlich, klar, die die drei Winzerfamilien aus Unnas befreundetem Moselstädtchen Enkirch, die sogar eigens spritzige Rebensäfte zugunsten der Kirchplatzsanierung spendeten. Gemeindemitglieder schenkten die süffigen Tropfen stilecht im Schatten des Kirchturms aus beziehungsweise brachten sie gleich flaschenweise an den Mann und die Frau. „Ich wünsche unserer Stadt – und den Menschen dieser Stadt – dass dieser Platz ein Ort der Begegnung wird“, brachte Superintendentin Annette Muhr-Nelson mit bewegten Worten ihre immense Freude darüber zum Ausdruck, was die Kirche hier gemeinsam mit der Stadt und den Menschen in Unna geschaffen hat. Einen „hellen Platz, der bei Sonne mit der Kirche um die Wette leuchtet.“ Und Bürgermeister Werner Kolter rief die Zuhörermenge von der Bühne herab mit kräftiger Stimme dazu auf, „den Platz in Besitz zu nehmen“ – was allerdings keiner bürgermeisterlichen Aufforderung noch bedurft hätte, da man bis zur späten Stunde den neuen, hellen Platz buchstäblich vor lauter Menschen nicht mehr

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