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Traumhafte Aussichten: Über 30 Grad zum 33. Stadtfest

Bühnenaufbau-Morgenstraße-Stadtfest33, Foto: FK

Bühnenaufbau-Morgenstraße-Stadtfest33, Foto: FK

Bis zu 32 Grad und tropische Sonne – das verspricht ein Rekordstadtfest zu werden! Wenn Bürgermeister Werner Kolter in wenigen Stunden das Fass ansticht und ihm das schaumige Hopfengetränk entgegensprudelt, dürfte er für  diese spritzige Abkühlung vermutlich ausgesprochen dankbar sein; denn der Quecksilberfaden soll bis zum Nachmittag auf über 30 Grad klettern.

Solche Temperaturen hatte Unna nur ganz selten zu seinem Volksfest Anfang September, und entsprechender Andrang dürfte schon gleich am Freitag zum traditionellen „Altbierabend“ herrschen – an dem´s nun schon seit vielen Jahren mehr als nur Altbier gibt, doch Tradition verpflichtet.

Traumhafte Aussichten also für drei Tage Musik, Spaß und Programm nonstop auf acht Bühnen plus die neunte Bühne, die pulsierende City mit wieder zig- Tausenden erwarteten Besuchern. Möglicherweise gibt´s ab dem frühen Samstagabend den einen oder anderen Regenschauer, aber in Anbetracht von teils komplett verregneten Stadtfesten der früheren Jahre dürfte dies den Besuchern das Feiern nicht vermiesen. Hochsommer Anfang September – das gab es lange nicht und entschädigt für die fast frostig unterkühlte Festa Italiena Ende Mai, deren Eröffnungsnachmittag zu allem Überfluss ja auch noch grandios ins Wasser fiel – kalte Regengüsse klatschten auf die wenigen versprenkelten Besucher.

Jetzt gilt es drei Tage lang alles nachzuholen und noch mal mit allen Sinnen Sonne, Wärme und mediterranes Festgefühl einzusaugen. Das Stadtfestprogramm beginnt offiziell mit dem Fassanstich am Freitagnachmittag (ab dann sind auch die 150 Stände geöffnet) und bietet bis zum frühen Sonntagabend Musik auf acht Bühnen für jeden Geschmack, ob Schlager, Punk oder Pop; Sonntag erobern ab 11 Uhr die kleinen Trödler die Innenstadt, und Bücherwürmer dürfen sich am Samstag und Sonntag ab jeweils 9 Uhr auf den Bücherbasar des Lions-Clubs Via Regis in der Bürgerhalle stürzen. Ausklang ist traditionell am Sonntagabend auf dem Rathausplatz, auf dem Alten Markt und im Weindorf der Enkircher Winzer vor der Stadtkirche, wo traditionell noch bis zum späten Abend fröhlich beisammen gesessen und sich zugeprostet wird – bis auch der letzte Tropfen eben versiegt ist. (sia)

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