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Tragischer Unfall auf der A1 am Heiligen Abend: Ein Mensch tot, sieben verletzt

Tragödie auf der Autobahn in der Christnacht. Bei einem folgenschweren Unfall auf der A1 kurz vor der Abfahrt Hamm-Bockum/Werne (Fahrtrichtung Dortmund) verlor gestern Abend ein 31-jähriger Mann sein Leben; sieben weitere Menschen erlitten teils schwere Verletzungen.

Wie die Polizei berichtet, war der 31-jährige Drensteinfurter kurz vor dem Unglück mit einem technischen Defekt an seinem Pkw auf dem Seitenstreifen liegengeblieben. Ein Abschleppwagen war bereits vor Ort und wollte das Fahrzeug gerade verladen.

In diesem Moment näherte sich auf dem rechten Fahrstreifen ein 71-jähriger Pkw-Fahrer aus Münster. Er erkannte die Bergungssituation und wechselte vorsorglich auf den linken Fahrstreifen. Und hier passierte die Tragödie: Ein von hinten „mit höherem Tempo“ (Polizei) herannahender Dülmener (49) konnte seinen Pkw nicht mehr rechtzeitig abbremsen, prallte auf das Fahrzeug des 71Jährigen auf – so heftig, dass beide Fahrzeuge außer Kontrolle gerieten, quer über beide Fahrstreifen schleuderten und in den defekten Pkw und den Abschleppwagen knallten.

Die Folgen dieses fürchterlichen Unfalls: vier Menschen leicht-, drei Menschen schwer verletzt und ein 31Jähriger getötet.

Den Gesamtsachschaden beziffert die zuständige Polizei Münster mit 90 000 Euro.

Während der Unfallaufnahme und der Bergungsmaßnahmen war die A1 in Richtung Dortmund ab der Anschlussstelle Ascheberg für dreieinhalb Stunden komplett gesperrt.

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