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Tödlicher Unfall in Lünen: Fahrer (65) war betrunken und nicht angeschnallt

Ein Zeuge drohte dem betrunken Torkelnden noch: Er werde die Polizei rufen, falls der Angetrunkene in seinem Zustand in den Wagen steigen werde. Der Alkoholisierte stieg dennoch ein, fuhr los – und bezahlte seinen Leichtsinn mit dem Leben.

Der tödliche Unfall passierte am frühen Sonntagmorgen auf der Waltroper Straße in Lünen. Der Fahrer, ein 65jähriger Waltroper, fuhr gegen 00.35 Uhr mit seinem Peugeot in nördliche Richtung – auf einmal geriet der Wagen ins Schleudern, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und krachte  schließlich gegen einen Baum. Der Pkw ging sofort in Flammen auf.

Aufgrund des dröhnenden Krachs bei dem Aufprall eilten sogleich drei Zeugen aufgeschreckt herbe. Sie reagierten sehr geistesgegenwärtig: So schnell wie möglich bargen sie den schwerstverletzten Waltroper aus dem Autowrack, das mittlerweile in voller Ausdehnung brannte. Trotz Reanimationsversuchen aber durch einen der tatkräftigen Zeugen verstarb der 65-Jährige wenig später im Krankenhaus. Nach Angaben der drei Helfer war der Fahrer nicht angeschnallt und erlitt vermutlich daher die tödlichen Verletzungen.

Während der Unfallaufnahme der Polizei meldete sich ein weiterer Zeuge, der zur Vorgeschichte Folgendes berichtete: Er habe den 65-Jährigen kurz zuvor einige hundert Meter vor der Unfallstelle, ebenfalls auf der Waltroper Straße, gesehen. Dort sei er aus einem Imbiss gekommen und habe auffällig getorkelt. Der Zeuge erzählte, er habe dem Waltroper  mit der Polizei gedroht, falls er in seinem Zustand in seinen Wagen steigen und losfahren würde. Trotz dieser Drohung fuhr der 65-Jährige mit seinem PKW davon; der Ausgang ist bekannt.

Die polizeilichen Ermittlungen zum Alkoholgehalt des Fahrers dauern an.

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