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Todessturz von Talbrücke auf der A 44 – 24Jähriger springt über Leitplanke und fällt 20 Meter in die Tiefe

Ein furchtbares Unglück geschah heute am frühen Morgen auf der A 44. Bei einem unbedachten Sprung über die Leitplanke ist ein 24jähriger Mann 20 Meter ins Tal gestürzt. Er hatte nicht bemerkt, dass er sich auf einer Talbrücke befand. Durch den Sturz erlitt er so schlimme Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle starb.

Noch tragischer wird dieser Todessturz durch den Umstand, dass der 24Jährige und seine drei Begleiter in ihrem VW Polo nur deswegen auf der Talbrücke bei Geseke anhielten, weil sie einem anderen Autofahrer helfen wollten. Die vier jungen Leute aus dem Raum Kassel waren gegen 4.50 Uhr auf der  A44 gen Kassel unterwegs. In Höhe der Talbrücke „Pöppelsche“ (im Bild) bemerkten sie, dass ein vorausfahrender Pkw offenbar einen technischen Defekt hatte. Der Mercedes entwickelte sehr starke und dunkle Abgase.

Durch Licht- und Handzeichen brachten die vier den Fahrer des qualmenden Mercedes zum Anhalten auf dem Seitenstreifen. Die jungen Leute stiegen aus, unterrichteten den Mercedesfahrer vom Schaden an seinem Fahrzeug; dann wollten sie weiterfahren. Plötzlich fiel auf, dass der 24-Jährige fehlte. Er hatte sich nur eben mal etwas weiter entfernt, um zu urinieren – und dazu war er fatalerweise über die Leitplanke gesprungen, hinter der ein 20 Meter tiefer Abgrund gähnte.

Die drei Begleiter des so tragisch ums Leben gekommenen jungen Mannes (21 und 23 Jahre alt) waren völlig traumatisiert. Notfallseelsorger kümmerten sich noch während der Nacht um die jungen Leute.

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