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Tiefbaufirma beschädigt Gasleitung – Stadtwerke: Zu keinem Zeitpunkt Gefahr

Erst vor zehn Tagen hackte ein Bagger ein Stromkabel in Billmerich – prompt saßen 3000 Stadtwerkekunden 20 Minuten ohne Strom da. Die heutige Panne verlief für die Kunden unbemerkt: Eine Gasleitung wurde um 9.35 Uhr beschädigt, und zwar bei Kanalbauarbeiten für einen Neubau im Unnaer Süden (Am Wiesenanger).

Die alarmierte Rohrnetzabteilung der Stadtwerke dichtete das Leck gleich zehn Minuten später ab. Die Erdgas-Niederdruckleitung wird aktuell repariert.

„Die Versorgung unserer Kunden ist zu keiner Zeit ausgefallen“, erklärt Dirk Brämer, Hauptabteilungsleiter Netzbetrieb der Stadtwerke: „Auch bei der Reparatur wird es zu keiner Unterbrechung für die Anlieger kommen.“ Vorsorglich war die Feuerwehr alarmiert worden, sie konnte aber unverrichteter Dinge sofort wieder abrücken. „Es bestand zu keiner Zeit eine Gefährdung für die Anlieger“, betont Dirk Brämer.

Da dies allerdings bereits der zweite Fall in weniger als zwei Wochen ist, in dem eine Baumaschine ein Versorgungskabel hackt, weisen die Stadtwerke ausdrücklich darauf hin: Bei Tiefbauarbeiten sind alle Bauunternehmen verpflichtet, sich vorab eine Planauskunft über die Lage der Versorgungsleitungen einzuholen.

„Diese Planauskunft gibt es elektronisch unter www.sw-unna.de. Alle Unternehmen müssen Schäden an den Strom-, Erdgas-, Wasser- und Telekommunikationsleitungen vermeiden“, unterstreicht Dirk Brämer, was eigentlich selbstverständlich klingt – offenbar aber nicht in jedem Fall so ist.

Der Stromausfall am Vormittag des 20. Januar war einer Tiefbaufirma zu verdanken gewesen, die im Auftrag eines Telekommunikationsanbieters an der Altendorfer Straße arbeitete. Dabei wurde ein Mittelspannungskabel der Stadtwerke beschädigt, was für einen 20minütigen Stromausfall in Unnas Süden und Westen sorgte.

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