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Tempo 30 auf Hauptverkehrsachsen: Nicht mit der CDU

Lärmminderung hin, Verkehrssicherheit her. Tempo 30 auf Unnas Hauptverkehrsstraßen wird es mit der CDU nicht geben. Wenn am Mittwoch der Beirat FahrRad tagt (Ratssaal, 17 Uhr), geht es auch um de Lärmaktionsplan. Bei diesem Thema wird die zweitgrößte Ratsfraktion einer flächendeckenden Tempominderung auf den Hauptverkehrsachsen ihre Zustimmung versagen, kündigte Rudolf Fröhlich als fahrradpolitischer Fraktionssprecher an.

Rudolf Fröhlich

Rudolf Fröhlich, CDU

„Insbesondere die angedachten 30-km/h Empfehlungen für die Friedrich-Ebert-Straße/Kamener Straße, als Hauptverkehrsachse zwischen Kamen und Unna, sowie für die Kleistraße sind aus Sicht der CDU nicht akzeptabel“, unterstreicht Fröhlich. Wie berichtet, wäre laut eines Verkehrsgutachtens eine Reduzierung des Tempos auf Unnas vielbefahrenen Straßen durchaus möglich: Weder würde der Verkehr kollabieren noch die Linienbusse hinter ihren Fahrplänen hinterherhinken. Doch die CDU sagt schon mal: Nein. Aus der SPD vernahm man nach der Vorstellung des Gutachtens durchs Sympathien für die Tempo 30-Idee.

Unserem Bericht über die Ergebnisse des Gutachtens war eine Flut von Kommentaren gefolgt – so gut wie alle ablehnend, empört oder auch völlig ungläubig:  http://rundblick-unna.de/fast-ganz-unna-soll-tempo-30-zone-werden/

Einen Selbstversuch unternahmen wir auch: http://rundblick-unna.de/mit-tempo-30-durch-unna-ein-selbstversuch/

Kommentare (1)

  • Helmut Brune

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    Wo viele Fußgänger und vor Allem Kinder (bei Schulen) die Straße überqueren, wäre 30 km/h schon angebracht. Auf den längeren Zufahhrtsstraßén wie z. B. Friedrich Ebert-/ Kamener Straße erreicht man auch bei Tempolimit 50 eine Durchschnittsgeschwindigkeit, die nur etwa um die 30 herum liegt. Je höher das Verkehrsaufkommen desto niedriger die Durchschnittsgeschwindigkeit.

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