Rundblick-Unna » Syrische Flüchtlinge demonstrieren wegen schleppender Asylverfahren – 5 Neonazis festgenomen

Syrische Flüchtlinge demonstrieren wegen schleppender Asylverfahren – 5 Neonazis festgenomen

Flüchtlinge aus dem Bürgerkriegsland Syrien demonstrieren seit gestern vor einer Außenstelle des Bundes-Migrationsamtes in Dortmund: Sie müssen zum Teil Monate warten, bis ihre Asylanträge bearbeitet sind. Erst bei erfolgter Anerkennung könen sie ihre Familien nach Deutschland holen, die in Syrien vom Tod bedroht sind. Um die Dringlichkeit des Begehrs zu untermauern, soll ein Flüchtling bereits in den Hungerstreik getreten sein.

Wie der WDR heute Mittag berichtet, nahm die Polizei gestern Abend fünf Neonazis fest, als diese in einer ca. 20köpfigen Gruppe mit Hetzparolen auf das Flüchtlingscamp losgingen. Unter den Festgenommen soll auch Michael Brück sein, der für die rechtsextreme Splitterpartei „Die Rechte“ im Dortmunder Rat sitzt. Die Neonazis sollen zuvor Platzverweise der Polizei missachtet und versucht haben, bereits festgenommene Gesinnungsgenossen wieder zu befreien.

Die Demo der Neonazis war zuvor bei der Polizei angemeldet.

Kommentare (16)

  • Thomas R. MC-Germania via Facebook

    |

    Na was soll man sagen da lassen die Feiglinge ihre Familien in den Kriegsgebieten einfach zurück und wollen hier alles von heute auf morgen . Irgend was läuft doch da nicht richtig .

    Antworten

  • Heinz Müller via Facebook

    |

    Ich demonstriere demnächst auch, weil uns nicht alles bezahlt wird. Sehr dankbar die „Flüchtlinge“, von denen kaum einer aus einem Kriegsgebiet stammt. Es hat sich auf der Welt herumgesprochen wie wir hier Neuankömmlinge behandeln, nun haben sie nur eines im Sinn, sie wollen alle ein Stück von dem Kuchen. Die Rechnung zahlen wir, jeder Steuerzahler, Kinder und Jugendliche denen weniger ermöglicht werden kann, Rentner die weniger Rente erhalten, alle Teile unserer Gesellschaft sind betroffen. Von steigender Kriminalität will ich gar nicht erst anfangen. Und die Presse zündet weiter Nebelkerzen, anscheinend ist illegale Einwanderung und damit verbundene Straftaten weniger ein Problem, als der Protest dagegen, vollkommen egal was welchem Lager.

    Antworten

    • Rundblick Unna via Facebook

      |

      Heinz Müller, über Straftaten – egal von welcher Landsmannschaft sie ausgeübt werden – berichten wir hier ebenso, und „Nebelkerzen“ erschließen sich uns nicht. Wenn sich Flüchtlinge aus Syrien ihre Familien hersehnen und dafür demonstrieren, ist das auf dem Boden unseres demokratischen Gemeinwesens, ebenso wie Hetzparolen und Widerstand gegen polizeiliche Festnahmen den Boden unseres demokratischen Gemeinwesens verlassen. Bitte versuchen Sie Ihre Kritik – die ebenso legitim ist – weniger pauschal zu formulieren und auch bei „den Flüchtlingen“ sorgsam zu differenzieren. Vielen Dank.

      Antworten

    • Heinz Müller via Facebook

      |

      Wo soll denn da bitte sorgsamer differenziert werden? Zwischen denen die illegal eingeschleust werden, denen die ohne Kontrolle aus Italien mit dem Zug anreisen und keine Papiere haben oder zwischen den „Flüchtlingen“ aus dem EU-Ausland hier her kommen und Asyl beantragen weil der Status ihres Herkunftlandes noch nicht festgestellt ist? Bitte erklären.

      Antworten

    • Heinz Müller via Facebook

      |

      Und viele haben eines gemeinsam, es sind meistens junge Männer mit den neusten Smartphones, die bedauern ihre Familie in den „Kriegsgebieten“ zurückgelassen zu haben. Sehr mutig und sehr ehrenhaft.

      Antworten

    • Rundblick Unna via Facebook

      |

      Vielleicht tut es als gröbste Differenzierung einfach der Grund der Flucht. Drohender Tod im Herkunftsland wäre möglicherweise ein triftiger Grund, dieses Land zu verlassen, auch wenn es die Heimat ist, die kaum jemand gern freiwillig verlässt. Des Weiteren die Differenzierung zwischen denen, die in eindeutigen kriminellen Absichten bereits einreisen – die gibt es! -, und eben solchen Menschen, die durch Schleuser gelockt hier ahnungslos das Land vermuten, in dem Milch und Honig fließen. Eine solche Diskussion weiterzuführen wäre nachtfüllend. Sie haben gewiss in vielem mit ihrer Kritik Recht. Doch das pauschale In-einen-Topf-Werfen aller, die derzeit zu uns kommen und sich hier aus unterschiedlichen Motiviationen ein besseres Leben erhoffen, bringt auch nicht weiter und wird vor allem den Menschen nicht gerecht, denen nur eine Wahl bleibt: flüchten oder sterben. ‚Ebensowenig bringt es aber gleichzeitig weiter – und hier stimmen wir vollkommen überein – aus falsch verstandener „political correctness“ Tatsachen zu verschweigen wie die, dass z. B. gezielt rumänische und bulgarische Banden regelrechten „Einbrechertourismus“ betreiben, seit Europa ohne Grenzen ist. VG.

      Antworten

    • Heinz Müller via Facebook

      |

      Sie haben Recht. Mittlerweile müsste diese Thematik öfter objektiv mit allen facetten betrachtet werden, statt nur eine Meinung dazu festzulegen. Eine falsche political correctness lässt nur Tatsachen außer Acht und tabuisiert dieses wichtige Thema. Natürlich ist eine solche Diskussion fast unendlich zu führen, es gibt aus jedem Blickwinkel auch genügend Pros und Contras, allerdings muss eines gesagt sein: wir werden hier noch wirklich spürbare Probleme bekommen durch das Fehlverhalten der Politik und dem damit verbundenen Flüchtlingsproblem. Seit vielen Jahren schon zeichnen sich Konfrontationen auf den verschiedensten Ebenen und Gebieten ab, Konfrontationen und Konflikte zwischen autochthoner Bevölkerung europäischer Länder und Zugewanderten aus anderen Kulturkreisen und anderen Religionsgemeinschaften. Leugnen lässt es sich nicht, dass es von Jahr zu Jahr schlimmer wird, soviel ist sicher. Natürlich akzeptiere ich auch andere Meinung, es ist auch verständlich eine mitfühlende Haltung zu den wirklich Betroffenen von Krieg und Leid zu haben, allerdings nicht zu dem Preis auf das Eigene, Nähere, sprich meinem Volk und den Völkern Europas zu verzichten. Es ist also neben einer sachlichen Debatte auch eine emotionale.

      Antworten

    • Rundblick Unna via Facebook

      |

      Mit jedem Wort Zustimmung, Heinz Müller. Die poltischen Fehl-Entschlüsse sind jetzt schon alarmierend in ihren Folgen zu spüren. Darunter zu leiden haben Einheimische wie die, die herkommen. Damit Kriminelle ein System, eine Gesellschaft unterwandern können, muss ein System, eine Gesellschaft ihnen die entsprechenden Lücken bieten. Dies ist offenbar geschehen und geschieht weiter. Wer dies – aus vermeintlicher „politischer Korrektheit“ oder naivem Gutmenschentum – aus der Diskussion ausklammert, schürt nur Ressentiments, die ohnehin vorhanden sind, und diese geballten Aggressionen bekommen dann auch vollkommen Unschuldige ab. Hier zu einem beidseitig offenen Dialog unter Wahrung gegenseitigen Respekts zu kommen wäre enorm zu begrüßen. Und natürlich ist es neben einer sachlichen auch eine emotionale Debatte. Wer selber – evtl. schon mehrfach – Einbruchsopfer wurde z.B., wie es bei einigen unserer Kommentatoren der Fall ist, diskutiert nun mal nicht mehr ausschließlich nüchtern und sachlich unberührt.

      Antworten

    • Heinz Müller via Facebook

      |

      Absolut richtig. Ich begrüße die hier vorherrschende meinungspluralität und Akzeptanz.

      Antworten

    • Rundblick Unna via Facebook

      |

      Und wir begrüßen es außerordentlich, wenn sich daraus solche guten und vernünftigen Diskussionen entwickeln können wie gerade in diesem Fall geschehen.

      Antworten

    • Ananda Gotam Kaur via Facebook

      |

      wir produzieren ja auch Waffen, die wir gerne verkaufen( und Steuergelder damit einnehmen) in Länder, wo Krieg geführt wird und alles zerstört wird, sodass dort niemand mehr leben kann und möchte… darum sind wir auch verpflichtet die Flüchtlinge aufzunehmen ein bißchen nachdenken über die Welt , wie sie funktioniert wäre hilfreich….

      Antworten

    • Rundblick Unna via Facebook

      |

      Das geschieht hier ja auch, Amanda Gotam Kaur. Unserer Erfahrung nach ist guter Austausch auch bei konträren Ansichten möglich, wenn sich beide (!) Seiten Bissigkeiten, Spitzen und Angriffe verkneifen.

      Antworten

    • Heinz Müller via Facebook

      |

      Das hat mit der eigentliche Debatte ehr wenig zutun, zumal der größte waffenproduzent und Lieferant die USA sind, dicht gefolgt von Russland. Also ist die herbeiführung einer Mitschuld an der aktuellen Situation durch deutsche Rüstungswirtschaft eher eine Milchmädchenrechnung;)

      Antworten

    • Heinz Müller via Facebook

      |

      Und eine Pflicht Flüchtlinge aufzunehmen hat schon mal niemand, das würde auch nur in der freie Entfaltung und freie Entscheidung der Menschen eingreifen.

      Antworten

  • Yasmin Alvarez

    |

    It’s actually a nice and helpful piece of info. I’m happy that you just shared this useful info with us. Please keep us informed like this. Thank you for sharing.

    Antworten

Kommentieren