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Strompaten für mehr Licht am Skatepark gesucht

SPD-Ratsfrau Margarethe Strathoff an der Skater-Anlage: Genau hier, wo sie steht, soll der eine Flutlichtmast installiert werden, der zweite direkt gegenüber. So wird gezielt nur die Skater-Bahn ausgeleuchtet.

SPD-Ratsfrau Margarethe Strathoff an der Skater-Anlage: Genau hier, wo sie steht, soll der eine Flutlichtmast installiert werden, der zweite direkt gegenüber. So wird gezielt nur die Skater-Bahn ausgeleuchtet.

Im trüben Dämmerlicht halsbrecherisch mit Sprüngen und Schwüngen über die Skaterpiste jagen: nicht ganz ungefährlich. Deshalb soll den jungen Skatern an der Hansastraße ein Licht aufgehen. Margarethe Strathoff (SPD) hat wie berichtet einen Antrag auf Beleuchtung des Skateparks Unna gestellt – und jetzt sucht sie Strompaten.

Denn, so erklärt die engagierte Jugendpolitikern: „Mit 20 000 Euro Anschaffungskosten für Lampen ist es noch nicht getan: Es sind zusätzlich die laufenden Betriebskosten zu schultern, 1200 Euro.“ Diese Berechung erhielt Margarethe Strathoff jetzt von den Unnaer Stadtwerken.

Stadtwerke haben Erfahrung mit Strompaten

Die Sponsorentafel zeugt von der Freigebigkeit der Unnaer Betriebe: 68 unterstützen das Skaterparadies an der Hansastraße bereits. Nun müssen zusätzlich Strompaten für die Beleuchtung gefunden werden. Fotos: Silvia Rinke

Die Sponsorentafel zeugt von der Freigebigkeit der Unnaer Betriebe: 68 unterstützen das Skaterparadies an der Hansastraße bereits. Nun müssen zusätzlich Strompaten für die Beleuchtung gefunden werden. Fotos: Silvia Rinke

Nun möchte die Sozialdemokratin, geübt wie erfolgreich in der Spenden- und Sponsorenakquise für den Skaterpark, erneut Geldgeber für ihr Herzensprojekt  gewinnen. „Die 20 000 Euro für Anschaffung und Installation der Beleuchtung können wahrscheinlich noch aus städtischen Haushaltsmitteln fließen“, weiß sie. „Aber für Betrieb und Instandhaltung müssen wir andere Quellen auftreiben.“

Patenschaften sind für derartige Zwecke ein probates Mittel: Die Stadtwerke selbst finanzierten Anfang der 2000er Jahre einen Teil ihrer Lampen im Kurpark Königsborn durch „Laternenpaten“. Und ebenso wie im abends dunklen Park ist eine vernünftige Ausleuchtung auch an einer rund um die Uhr zugänglichen Skateranlage mitnichten  Luxus, unterstreicht Strathoff: „Bei schlechtem Licht erhöht sich massiv die Unfallgefahr. Es geht um die Sicherheit der Jugendlichen.“

Zwei Flutlichtmasten ähnlich wie im Herderstadion, sollen punktuell und gezielt nur die Skater-Bahn ausleuchten und nicht etwa noch zusätzlich die Hansastraße in Flutlicht tauchen, erklärt Margarethe Strathoff. Bei möglichen Strompaten denkt sie an örtliche Unternehmen, vielleicht auch private Einzelpersonen und Familien…

„Ich bräuchte schon vier bis fünf feste Zusagen auf mehrere Jahre, damit der Antrag auf Beleuchtung Erfolg hat“, wirbt sie. Und damit die freigebigen Patentanten und -onkel in ihrem Engagment auch gewürdigt werden, „stellen wir neben dem Schild mit den Sponsoren ein zweites auf: mit den Namen der Strompaten.“

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