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Streit ums Internet – Lüner (18) flippt komplett aus: Mutter muss aus Wohnung flüchten

Ein Streit ums Internet eskalierte am späten Freitagabend in Lünen derart, dass die Mutter vor ihrem ausrastetenden Sohn (18) aus der Wohnung flüchten musste. Polizei und Feuerwehr waren an der Wilhelm-Meier-Straße im Einsatz. Der betrunkene junge Mann drohte mehrmals, aus dem Fenster zu springen.

Wie die Polizei heute (Montag) berichtet, alarmierte um 23.45 Uhr ein Zeuge die Polizei. Da war die Mutter gerade vor ihrem außer Rand und Band randalierenden erwachsenden Sohn aus der Wohnung geflohen. Wieso der betrunkene 18 Jährige derart ausflippte: Die Mutter hatte ihm den Internetzugang gesperrt. Darüber geriet der alkoholisierte Sohn derart außer sich, dass er seine blinde Wut an der Wohnungseinrichtung ausließ.

Da die Mutter beim fluchtartigen Verlassen der Wohnung ihren Wohnungsschlüssel drinnen gelassen hatte, konnten die eintreffenden Einsatzkräfte nicht einfach in die Wohnung spazieren. Zu allem Überfluss drohte derr 18-Jährige immer wieder,  aus einem Fenster im 1. Obergeschoss zu springen.

„Es scheiterten sämtliche Versuche, den jungen Mann kommunikativ dazu zu bewegen, die Wohnung zu verlassen“, formuliert die Polizeipressestelle, mit welchen Engelszungen die Einsatzkräfte vor Ort auf den ausgerasteten 18 Jährigen einredeten. Vergeblich.

Zwischenzeitlich kam der junge Mann kurz zur Besinnung und öffnete seiner Mutter die Wohnungstür. Als er jedoch Polizisten und Feuerwehrleute bemerkte, rannte er sofort in sein Zimmer, schloss ab und verbarrikadierte seine Zimmertür mit einer Couch. Dann stand er immer wieder am Fenster seines Zimmers und drohte zu springen, falls die Polizei nicht abziehen würde. Mit Unterstützung der Feuerwehr Lünen deponierten die Beamten unter dem Fenster des 18 Jährigen einen Drehleiterkorb mit einem Streifenteam – um zur Stelle zu sein, falls der junge Mann tatsächlich springen würde.

Nach einem letzten Versuch, den renitenten 18-Jährigen zur Vernunft zu bringen, brachen Einsatzkräfte schließlich die Zimmertür auf, nahmen den Sohn fest und brachten ihn ins Polizeigewahrsam.

Der Aufregerbericht schließt mit dem nüchternen Satz: „Nach seiner Ausnüchterung konnte der junge Mann wieder entlassen werden.“

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