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Streich oder Ernst – Gaunerzinken in Königsborn?

Am vergangenen Sonntagabend entdeckten mehrere Königsborner seltsame Markierungen an ihren Wohnungen.

An den Klingeln dreier Häuser im Dornsteinweg befand sich ein schwarzes Kreuz. Gaunerzinken oder Kinderstreich? Die Anwohner gingen auf Nummer sicher und riefen die Polizei.

Ob es wirklich um sogenannte Gaunerzinken handelt, konnte die Polizei nicht definitiv sagen.

Diese Zeichen werden an Hauswänden, Laternen oder Briefkästen angebracht. Damit sollen sich Einbrecher untereinander verständigen: „Abhauen“, „Hier gibt’s Geld“, „Hier wohnt Polizei“ oder „Fromm tun lohnt sich“ sind die Nachrichten, die sich die Langfinger so zukommen lassen. Ob das im Handy-Zeitalter noch wirklich notwendig ist, sei dahingestellt.

Trotzdem schadet es nicht, wachsam zu sein, wenn man seltsame Zeichen an seinem Haus vorfindet. Ute Hellmann, Sprecherin der Polizei Unna, empfiehlt, verdächtige Markierungen, die an Haus, Briefkasten oder Laterne festgestellt werden, zunächst zu fotografieren, die Polizei zu informieren und die Markierungen anschließend zu entfernen.

Wer beunruhigt ist, kann gern das Beratungsangebot der Kreispolizeibehörde Unna zum Einbruchsschutz in Anspruch nehmen. Aktuell gibt es aber keine nennenswerten Erkenntnisse über die Verwendung von Gaunerzinken.

 

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