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Straßenraub am hellen Montagmittag in Königsborn

Der nächste Straßenraub in Unna. Erneut in Königsborn, diesmal allerdings am hellen Tag:

Heute am frühen Nachmittag (ca. 13.30 Uhr)  ging ein 20 jähriger Bönener die Straße Schwarzes Gold entlang (Wohnviertel an der Zechenstraße): er schob dabei sein Fahrrad und telefonierte mit seinem Smartphone. Plötzlich, so schilderte er bei der Polizei, näherte sich von hinten ein unbekannter Mann, schlug ihm kräftig in den Bauch und riss ihm das Smartphone aus der Hand. Anschließend soll der Täter in Richtung Bahnhof Königsborn geflüchtet sein.

Beschreibung des Straßenräubers: etwa 30 Jahre alt und ungefähr 170 bis 175 cm groß, sportliche, schmale Figur. Dunkler, dichter, kurzgeschnittener Bart, bekleidet mit schwarzer Jeanshose, schwarzem Kapuzenpullover und auffälligen roten Turnschuhen.

Seit dem 21. November sind in Unna 5 Überfälle bzw. Raube auf offener Straße angezeigt worden (http://rundblick-unna.de/ueberfall-triple-in-unna-ein-opfer-erinnert-sich-an-nichts-ein-anderes-an-wenig/).

Die SPD reagierte zuerst mit dem Antrag besserer Beleuchtung auf der Friedrich-Ebert-Straße (wo 3 der Überfälle passierten) und kündigte am Sonntag auf dem Neujahrsempfang an, das Sicherheitskonzept durch verbesserte Beleuchtung auf die gesamte Stadt auszuweiten. An der Straße Schwarzes Gold war es heute kurz nach Mittag freilich logischerweise taghell.

Hinweise zur Tat oder zum Täter bitte an die Polizei in Unna unter der Rufnummer 02303 921 3120 oder 921 0.

 

Kommentare (12)

  • Dagobert

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    Danke für den subtilen Hinweis, dass „mehr Beleuchtung“ bei Tageslicht vermutlich nicht vor Überfällen schützen wird. Die SPD könnte diesen Kommentar eventuell übel nehmen. :-) Mir hingegen gefällt er. :-)

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    • Silvia Rinke

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      Wenn wir immer peinlich darauf aufpassen würden, ob irgendwem das, was wir schreiben, nicht gefallen könnte, könnten wir hier direkt dicht machen…

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      • Dagobert

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        Genau deswegen mag ich Sie und den Rundblick….. :-)

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  • Kerstin

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    Na das passt ja super !!! Kann das die SPD mal zur Info bekommen ?!?

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    • Silvia Rinke

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      Das wird sie, keine Sorge…

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  • Helmut Brune

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    Da haben wir es schon wieder. Daß dort, wo es schummrig und Düster ist mehr Beleuchtung hin kommt, ist an sich ja Positiv. Wenn die Politik es sich aber so einfach macht und denkt, daß damit die Sicherheit erhöht wird, ist das nur zu einem geringen Teil wahr. Was helfen könnte ist, daß Leute die bei kriminellen Handlungen erwischt werden nicht gleich nach Aufnahme der Personalien wieder frei gelassen werden. Oftmals ist es ja so, daß die danach sofort wieder Straffällig werden. Ganz egal ob Migrationshintergrund oder nicht, die Ganoven müssen von der Straße.

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  • Silvia Rinke

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    Kommentare auf Facebook:

    Markus Berghoff Na ja mitten am Tag ist es ja wohl hell genug… müssen wir uns wohl langsam dran gewöhnen das jeder zu jeder Tageszeit Freiwild ist!! Da blickt man doch zuversichtlich in die Zukunft… 😠😠

    Sascha Herrmann
    Sorry wenn ich das so sage….aber bessere Beleuchtung mag vielleicht das subjektive Sicherheitsgefühl stärken, bringt aber genau so viel wie eine Armlänge Abstand halten 😉 Da will die SPD (mal wieder) Geld für den Popo zum Fenster raus blasen!

    Daniela Biermann Also bitte..der Reckersche Meter war doch toll😂😂😂😂😂

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  • Mike

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    Da hilft die hellere Straßenbeleuchtung der SPD auch nix :-)

    Man muss die Ursachen bekämpfen und nicht an Sachen rumdoktoren um sie abzumildern, wie Straßenbeleuchtung.

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  • Willy

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    Diese Parteien sind unwählbar geworden, ganz vorneweg die Grünen.

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  • Silvia Rinke

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    Zwei weitere Meinungen dazu auf Facebook:

    Marc-Oliver Finkel Die SPD versucht uns eine bessere Beleuchtung als ein Sicherheitskonzept zu verkaufen ?! Witzig……Diebe werden sich über die bessere Beleuchtung freuen, können Sie das geklaute Smartphone besser erkennen……

    Jules Guo Die Kritik zum Thema innere Sicherheit, Kleinkriminalität im Kreis Unna usw. wurde gehört und bereits an die Kreisverwaltung im Kreis Unna weitergeleitet. Es ist – ohne dass man großartig etwas schön oder schlecht reden muss – tatsächlich etwas seltsam und unbeholfen, wenn direkt in dem Gebiet zwischen Polizeiwache an der A1 Auffahrt/Abfahrt in Kamen und der Polizeistation in der oberen Husemannstraße in Unna solche Fälle von Kleinkriminalität zunehmen. Und ja, nur auf Straßenbeleuchtung alleine zu setzen, bringt evtl. was für die Verkehrssicherheit, aber reicht nicht aus um innere Sicherheit zu gewährleisten. Da muss die Polizei präsenter sein. Ich werde das Thema auch nochmal an die SPD Abgeordneten im Kreis weiterleiten. Sachliche und konstruktive Kritik ist ja ok. Verwaltungmitarbeiter, Polizisten und Politiker – egal ob ehrenamtlich oder nicht – sind auch nur Menschen.

    Rundblick Unna (sia) Herzlichen Dank für deinen konstruktiven Beitrag mit der Ankündigung, das Thema an die jeweiligen Stellen weiterzutragen, Jules Guo!

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  • Friedrich

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    Mit Erstaunen habe ich den Beitrag von „Jules Guo“ zur Kenntnis genommen. Seltsam und unbeholfen, wenn direkt in dem Gebiet zwischen Polizeiwache an der A 1 Auffahrt / Abfahrt in Kamen und der Polizeistation an der Oberen Husemannstraße in Unna solche Fälle von Kleinkriminalität zunehmen? Was ist daran seltsam und unbeholfen? Da die Anzahl der Polizisten in NRW in den vergangenen Jahren drastisch reduziert wurde, gleichzeitig aber die Terrorgefahr und die Flüchtlingsproblematik hinzugekommen sind, ist es doch in keiner Weise verwunderlich, dass die Beamten personell nicht mehr in der Lage sind, Streifenwagen oder Fußstreifen in ausreichendem Maße einzusetzen. Für Räuber, Diebe und sonstiges Gesindel haben sich dadurch geradezu paradiesische Zustände ergeben. Seltsam und unbeholfen finde ich viel mehr die Tatsache, dass die Politik trotz nahezu täglicher Meldungen dieser Art nicht in der Lage oder nicht bereit ist, die Sicherheit durch eine drastische Anhebung der Polizisten zu gewährleisten! Sicherheit kostet nun einmal Geld – man kann in diesem Bereich nicht wie in einem Betrieb agieren, in welchem die monatlichen / jährlichen Ausgaben vorab berechnet werden können, aber Sicherheit ist ein immens wichtiges Gut unserer Gesellschaft.

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